CDU-Trio setzt sich auch für bessere Ausstattung der Polizei ein
Bekenntnis zum Flughafen

Gütersloh (WB). Flughafen Paderborn-Lippstadt, Polizeiausstattung im ländlichen Raum, Reaktivierung der TWE-Strecke für den Schienenpersonennahverkehr – Themen hat es am Freitag reichlich zu besprechen gegeben bei einem Gedankenaustausch im Kreishaus in Gütersloh.

Sonntag, 07.07.2019, 10:54 Uhr aktualisiert: 07.07.2019, 16:34 Uhr
Zu einem Gedankenaustausch haben sich am Freitag (von links) NRW-Landtagspräsident André Kuper, CDU-Landtagsabgeordneter Raphael Tigges und Landrat Sven-Georg Adenauer getroffen.

Landtagspräsident André Kuper (CDU) und Raphael Tigges, Landtagsabgeordneter der Christdemokraten, besuchten Landrat Sven-Georg Adenauer im Kreishaus an der Herzebrocker Straße. Die drei CDU-Politiker sprachen sich dabei einmütig für eine verlässliche finanzielle Unterstützung des Flughafens Paderborn-Lippstadt aus.

Kreis ist mit 7,84 Prozent an der Trägergesellschaft beteiligt

»Die Region braucht diesen Flughafen«, erklärten André Kuper, Raphael Tigges und Sven-Georg Adenauer im Anschluss an ihr Gespräch. Der Kreis Gütersloh ist mit 7,84 Prozent an der Trägergesellschaft beteiligt. Derzeit wird bei den Gesellschaftern darüber entschieden, ob die finanzielle Unterstützung des Flughafens erhöht werden soll.

Wir stehen in der Verantwortung.

Landrat Sven-Georg Adenauer

Für den Kreis Gütersloh würde sich der Zuschussbedarf von 200.000 auf 400.00 Euro erhöhen. »Wir stehen in der Verantwortung«, sagte Adenauer. In der Kreistagssitzung am 30. Juni stand das Thema auf der Tagesordnung, wurde dann aber von der Tagesordnung gestrichen, da noch Gespräche im Gesellschafterkreis über eine Beteiligung der Wirtschaft ausstünden.

Apropos Infrastruktur: Ebenso einhellig begrüßten Kuper, Tigges und Adenauer die Reaktivierung der TWE-Strecke Harsewinkel-Gütersloh-Verl. In dieser Woche hatte der Verkehrsausschuss des Landes wie berichtet grünes Licht gegeben.

Noch nicht so eindeutig sieht das offenbar bei der Polizeiausstattung im ländlichen Raum aus. »Der ländliche Raum darf nicht hinten anstehen«, fordern die drei Politiker angesichts der deutlichen Aufstockung der Großstädte mit Personal. Kuper, Tigges und Adenauer wollen sich laut eigenen Angaben in naher Zukunft für eine auskömmliche Ausstattung der Polizei auf dem Land einsetzen. Es gebe bereits Signale aus Düsseldorf, dass auch die Kreispolizeibehörden entsprechend berücksichtigt würden.

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