Blessenstätte: Stadt legt Ergebnisse der Verkehrssimulation vor
Kreisel nicht realisierbar

Gütersloh (WB/mdel). Ein oder zwei Kreisverkehre könnten nach Meinung der BfGT-Fraktion die Verkehrssituation an der Stadtbibliothek verbessern. Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte sie eine Verkehrssimulation beantragt und gefordert, die Kreisverkehr-Planungen fortzuführen.

Samstag, 04.05.2019, 11:15 Uhr aktualisiert: 04.05.2019, 11:30 Uhr

Ernüchterndes Ergebnis

Nach einer so genannten Mikrosimulation kommt die Stadtverwaltung nun zu einem ernüchternden Ergebnis: Sie rät von Kreisverkehren an der Blessenstätte ab. »Aufgrund der Erkenntnisse der Verkehrssimulation prüft die Verwaltung, ob Verbesserungen des Verkehrsflusses überhaupt möglich sind«, teilt die Erste Beigeordnete Christine Lang in einer Planungsausschuss-Vorlage mit.

Zwei Pläne untersucht

Untersucht hat die Stadt zwei Planfälle – in der ersten Variante mit einem Kreisverkehr (28 Meter) am Knotenpunkt Blessenstätte/Kirchstraße und in der zweiten Variante mit einem zusätzlichen Minikreisel (18 Meter) am Knotenpunkt Blessenstätte/Unter den Ulmen. Simuliert wurden die Spitzenstunden morgens zwischen 7 und 8 Uhr sowie nachmittags zwischen 16 und 17 Uhr. Würden am Morgen aus Sicht der Stadt vertretbare Staulängen entstehen, stellt sich die Situation am Nachmittag anders da.

Lange Staus zu erwarten

In beiden Planfällen seien lange Rückstauungen zu erwarten. »In der Kirchstraße beträgt die maximale Staulänge 440 bzw. 470 Meter, wodurch auch der Knotenpunkt Kirchstraße/Kaiserstraße beeinflusst wird. In der Berliner Straße werden Rückstauungen von 250 bis 265 Meter zu erwarten sein«, heißt es in der Vorlage. Diese würden auch durch das hohe Fußgängeraufkommen beeinflusst.

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