Spende ermöglicht Bau einer Streetsoccer-Anlage – Besuch von Peter und Karin Zinkann
Straßenfußballer kicken in neuer Arena

Gütersloh (WB). Sie brennen für Fußball, wollen Spaß haben und sich bewegen. Viele Kinder und Jugendliche in Gütersloh sind begeistert vom Streetsoccer.

Sonntag, 05.05.2019, 08:15 Uhr aktualisiert: 05.05.2019, 08:40 Uhr

Spiel steht alle Jungen und Mädchen offen

»Viel Ballkontakt, eine kleine Mannschaft, die sich schnell findet und hohes Tempo: Das macht diese Sportart aus,« sagt Gerd Ebbing, mobile Jugendarbeit Stadt Gütersloh. Die Arena auf dem Asphalt ersetzt ein wenig den Straßenfußball, wie er früher üblich war. Die Regeln sind einfach. Gespielt wird auf einem 12 mal 18 Meter großen Platz, der durch ei­ne Rund-um Bande mit Netzen zu allen Seiten geschlossen ist. Das Spiel dauert zwei mal 15 Minuten und ein Team besteht aus drei Spielern, die auch gewechselt werden können. Das Spiel steht allen Mädchen und Jungen ab der Grundschule offen, die ältesten Spieler sind um die 20 Jahre alt.

Saison-Höhepunkt mit 500 Kindern

Rund 500 Kinder und Jugendliche spielen in fünf Spielklassen und fiebern den Streetsoccer-Höhepunkten des Jahres entgegen. Zum Beispiel dem Hallenturnier um den Liga-Pokal, das im März stattfindet. Streetsoccer wird in Gütersloh bereits seit 2004 angeboten. Seit 2005 gib es die Streetsoccer-Liga. Die Idee dazu hatte das Jugendparlament.

Spende aus dem Hause Zinkann

Mit der neuen Streetsoccer-Anlage, die dank einer Spende aus dem Hause Zinkann erworben wurde, wird die Erfolgsgeschichte des Streetsoccers fortgesetzt. Ines Lehn, Fachbereich Jugend und Bildung der Stadt Gütersloh sprach dafür ein Dankeschön an Dr. Peter und Dr. Karin Zinkann aus, das nach einem Probespiel in der Anlage auf dem Schulhof der Paul-Gerhardt-Schule vom Applaus der Jugendlichen verstärkt wurde.

Mehr als Spaß und Bewegung

Streetsoccer ist nicht nur Spaß und Bewegung, sondern auch soziales Miteinander, Integration und Inklusion. Mit dem Team des »FC G-Town« haben auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung die Möglichkeit, Streetsoccer zu spielen.

Freiwillige Helfer gesucht

Streetsoccer braucht auch Jugendliche, die bei der Organisation helfen, die Anlage aufbauen und als Schiedsrichter fungieren. Mohammad Ali Mahmood ist ei­ner der zehn Honorarkräfte, die zum Streetsoccer-Team gehören. »Wir vergeben auch Punkte für die Fair-Play-Liste«, sagt er.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6584373?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516079%2F
Polizei: Kaum mehr Hoffnung für vermisste 26-Jährige
Der Schluchtensteig: Hier war die Bad Lippspringerin wandern. Foto: Schluchtensteig Schwarzwald
Nachrichten-Ticker