Gütersloh
Einzelhändlermüssen keine Klage fürchten

Gütersloh (WB). Um den verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) am kommenden Wochenende wird es keinen Nervenkrimi wie zuletzt zum Auftakt des »Gütersloher Frühlings« vor sechs Wochen geben. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verzichtet auf eine erneute Klage, nachdem sie im März vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster in zweiter Instanz gegen die Stadt Gütersloh verloren hatte.

Freitag, 03.05.2019, 14:15 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 14:20 Uhr
Eva Willenborg, Jan-Erik Weinekötter (beide Gütersloh Marketing GmbH), Markus Finke (Werbegemeinschaft) und Hans-Dieter Setter (Firma Varnholt, von links) können sich zum Abschluss des »Gütersloher Frühlings« ganz aufs Boule-Spiel konzentrieren. Eine Verdi-Klage gegen den verkaufsoffenen Sonntag soll es nicht geben. Foto: Carsten Borgmeier

Mit »Gütersloh in voller Blüte« locken am Wochenende grüne Branche und Einzelhandel in die bunt dekorierte Innenstadt. Es handelt sich dabei um den Abschluss des »Gütersloher Frühlings«, der neben einer Parklandschaft auf dem Berliner Platz viele weitere Glanzlichter in Form eines umfangreichen Programms bietet.

Diesmal ohne Nervenkrieg

Mit der Eil-Klage gegen den verkaufsoffenen Sonntag, 24. März, hatte Verdi zunächst vor dem Verwaltungsgericht Minden Recht bekommen und für enorme Empörung im heimischen Einzelhandel gesorgt. In zweiter und höchster Instanz kassierte das OVG Münster den Beschluss, die Geschäfte durften zu »Gütersloh blüht auf« öffnen.

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