Angeklagte kommen nach Tankstellen-Raub mit Bewährungsstrafen davon
Falschaussage: Überfallopfer hat gelogen

Freitag, 05.04.2019, 09:15 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 09:20 Uhr
Die Angeklagten (22/25) mussten sich vor dem Bielefelder Landgericht verantworten. Foto: Mukherjee

Der Grund: das angebliche Opfer (20), ein Tankstellen-Mitarbeiter, hatte gelogen. Nachdem die Verteidiger Dr. Detlev Binder und Jerrit Schöll dem 20-Jährigen als Zeugen im Kreuzverhör alles abverlangt hatten, rang sich dieser zu einem Geständnis durch: »Ja, ich habe gelogen. Es war alles ganz anders.«

Er gab zu, dass er selbst den Kontakt zu den beiden Beschuldigten gesucht habe und dass der Überfall als auch der anschließende Einbruch, bei denen Tabakwaren und Bargeld gestohlen wurden, abgesprochen worden seien. Die Angeklagten hätten ihn auch nicht mit dem Tode bedroht. »Damit wollte ich meinen Diebstahl von Zigaretten vertuschen«, erklärte er.

Ihm droht jetzt ein Strafverfahren wegen Falschaussage, falscher Verdächtigung, Mittäterschaft und wahrscheinlich Unterschlagung.

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