Neue Konzertreihe für Nachwuchskünstler im Wasserturm
Jazz-Musik vor dem Tatort

Gütersloh (WB). Vor dem Tatort noch ein bisschen Jazz im Wasserturm hören. So könnte vier Mal in diesem Jahr ein Wochenendausklang in Gütersloh aussehen. Bereits am Sonntag startet die neue Konzertreihe »Jazz and more«. Der Auftritt im Wasserturm ist sogar der Preis eines Musikwettbewerbs.

Mittwoch, 03.04.2019, 15:15 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 15:40 Uhr
Knien sich für den Jazz-Nachwuchs rein (von links): Johannes Mettin (Kreismusikschule), Nina Spallek (Bürgerstiftung), Miriam Köpke, Michael Ritter (beide Kreismusikschule), Andreas Kimpel (Kulturdezernent) und Lena Jeckel (Fachbereich Kultur). Foto: Hendrik Fahrenwald

Die Konzertreihe widmet sich jungen Jazzmusikern. »Wir wollen den Nachwuchs fördern«, sagt Miriam Köpke. Sie ist Leiterin der Kreismusikschule und findet den Wasserturm »unglaublich schön«. Wer den Landeswettbewerb »Jugend jazzt« gewinnt, darf dort vor bis zu 50 Zuschauern auftreten. Gesucht werden zudem regionale Nachwuchsbands. Geplant sind in diesem Jahr vier Konzerte. Sie sollen Sonntags um 18 Uhr beginnen. »Dann ist man passend zum Tatort wieder zu Hause«, sagt Johannes Mettin von der Kreismusikschule. Die Musikschule ist Veranstalter der Konzertreihe.

Vier Unterstützer

Unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Musikrat mit dem Wettbewerb »Jugend jazzt«. Aus dem Bunker Ulmenwall aus Bielefeld kommen Nachwuchsbands nach Gütersloh. Zudem sollen die regionalen Talente durch die Bürgerstiftung Gütersloh gefördert werden. Als viertes unterstützt der Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh die Konzertreihe durch Werbung. Doch nicht nur bei Konzerten wird im Wasserturm musiziert.

Ungewöhnlicher Proberaum

Denn wer mit seiner jungen Band im Wasserturm proben möchte, der kann sich bei der Kreismusikschule melden. Jazzmusik ist dafür kein Kriterium. Schließlich steht der Wasserturm auch für Rock- und Popmusik.

Diese Bands spielen

  • Electric Ulmenwall (So., 7. April, 18 Uhr): Improvisation und elektronischer Sound zeichnet das Kollektiv aus. Etwa 25 Musiker spielen in wechselnder Besetzung zusammen. Ein Teil von ihnen liefert auch in Gütersloh einen Sound zwischen Jazz, Electro und Hip-Hop.
  • Daniel Oetz Salcines Quartett (So., 12. Mai, 18 Uhr): Die Kölner Band besteht aus dem Bass-Schlagzeug-Duo Daniel Oetz Salcines und Fabio Cimpeanu. Ihre lateinamerikanischen Wurzeln machen sich in ihrer Musik bemerkbar. Sie haben den Wettbewerb »Jugend jazzt« gewonnen.
  • Lariza (So., 22. September, 18 Uhr): Frontsängerin und Komponistin Lena-Larissa Senge kreiert einen progressiven Jazz, der sich verschiedener Elemente des Neo-Souls, der Folklore und der Popmusik bedient.
  • P hilipp Hayduk/Benedikt Göb-Duo (So., 10. November, 18 Uhr): Von Balladen bis Latin-Stücke interpretieren Philipp Haydu und Benedikt Göb mit Posaune und Klavier. Die beiden Musiker haben einen 1. Preis beim Wettbewerb »Jugend jazzt« gewonnen.

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