Theater-Programm für 2019/2020 liegt vor
Eine Spielzeit voll mit großen Namen

Gütersloh (WB). »Wir sehen uns nicht mehr als Bespieltheater, sondern als Programmtheater«, sagt der künstlerische Leiter Christian Schäfer. Wer in den gestern vorgelegten Spielplan für die Saison 2019/2020 schaut, der versteht schnell, dass es um mehr geht als nur um einen anderen Begriff.

Dienstag, 02.04.2019, 11:06 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 11:10 Uhr
Sona MacDonald (Foto) ist Lotte Lenya in der musikalischen Hommage an einen deutschen Weltstar, die das Wiener Theater in der Josefstadt am Montag, 29. April, in Gütersloh auf die Bühne bringt. Foto: Moritz Schell
Im Mai gibt’s die Abos

Der Kartenvorverkauf für Abonnements beginnt am Samstag, 25. Mai, um 10 Uhr im Service-Center der Gütersloh Marketing GmbH. Einzelkarten gibt es erstmals am Samstag, 22. Juni. Unter www.theater-gt.de sind Tickets online erhältlich; sie können ausgedruckt oder zur Abholung an der Theaterkasse hinterlegt werden. Karten für Kulturveranstaltungen gibt es auch in der Geschäftsstelle des WESTFALEN-BLATTS, Strengerstraße 16 bis 18.

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Schäfer und seiner Kollegin Karin Sporer ist es erneut gelungen, vieles von dem, was auf deutschen Theaterbühnen zu sehen war und ist, nach Gütersloh zu holen. Berliner Ensemble, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Theater in der Josefstadt Wien, Schauspiel Stuttgart, Maxim-Gorki-Theater Berlin – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Und was die Genres angeht, lässt die Auswahl keine Wünsche übrig: Schauspiel, Tanz, Figurentheater, Musical, Oper und und und. Sozusagen als dicken Brocken zum Schluss gibt es im Juni 2020 viereinhalb Stunden Richard Wagner in Form von »Tristan und Isolde«. Wer es musikalisch etwas leichter mag, geht zum Musical-Welterfolg »My Fair Lady«. Und eine ganz entzückende Überraschung ist das Gastspiel der weltweit angesehenen Gruppe Mummenschanz aus der Schweiz, die mit ihrem visuellen Theater den Silvesterabend eröffnet.

Bekannte Namen sind auch im Programm zu finden. Beliebte Schauspieler, hochdekorierte Mimen, zum Beispiel Caroline Peters, Winfried Glatzeder, Stefan Jürgens, Günther Maria Halmer, Dominic Raacke, Silke Bodenbender oder Ulrich Matthes. Welche Höhepunkte unter der Rubrik »Schauspiel, Musiktheater, Tanz« zu finden sind, haben wir auf dieser Seite kurz angerissen, sehr viel mehr ist im gerade erschienenen Programmheft oder im Internet zu finden.

Dass Gütersloh längst über den Status des Bespieltheaters hinaus ist, beweisen die zahlreichen Eigenproduktionen, die Christian Schäfer schon realisiert hat. Diesmal geht es um einen leidenschaftlichen Prediger, der seinen Lebensinhalt verliert. Joachim Zelter schrieb das Buch, und er wird am Mittwoch, 9. Oktober, auch zu einer Lesung samt Gespräch bei den Theaterfreunden in der Skylobby zu Gast sein.

Kooperationen, das ist das Stichwort. Gemeinsam mit dem Theaterhaus Stuttgart ist »Me And Mr Cash« entstanden (Freitag, 3., Samstag, 4., und Sonntag, 5. April, Studiobühne). Es geht, natürlich, um Johnny Cash und seine Frau June Carter Cash. Erstmals arbeitet das Theater mit dem Kunstverein Kreis Gütersloh zusammen, im Mittelpunkt steht eine Installation des ukrainischen Künstlers Ivan Bazak im Foyer und vor der Tür.

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