Untere Berliner Straße: Gütersloh legt zunächst vier, dann elf Parkplätze drauf
Das Bietverfahren ist eröffnet

Gütersloh (WB). Die Stadt legt elf Parkplätze drauf. Nach dem Umbau der unteren Berliner Straße würden dort also 52 statt der bisher vorgesehenen 41 Stellplätze zur Verfügung stehen.

Freitag, 08.03.2019, 11:15 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 11:30 Uhr

In Gesprächen mit den planungspolitischen Sprechern der Fraktionen hat die Verwaltung einer Pressemitteilung zufolge neue Planungsvarianten für die Schaffung von weiteren Parkplätzen an der neu zu gestaltenden Berliner Straße vorgestellt. In einem ersten Schritt werden durch Optimierung auf der Westseite der Berliner Straße – das ist die Seite mit der Ladenzeile – vier zusätzliche Stellplätze gegenüber der vorgelegten Variante aus dem Planungsausschuss gewonnen. Zudem könnten fünf weitere Stellplätze auf der Ostseite entlang des Rathauses anstelle der Längsaufstellung durch eine Schrägaufstellung geschaffen werden. Dazu sei der Straßenquerschnitts zu verringern. Hierdurch entfalle die Rechtsabbiegespur. Zum anderen seien die verbleibenden Längsstellplätze entlang des Konrad-Adenauer-Platzes verkürzt worden. Hierdurch könnten zwei zusätzliche Stellplätze generiert werden. Auch das Umfeld der Berliner Straße werde noch einmal hinsichtlich der Schaffung weiterer Parkplätze untersucht.

Fraktionen prüfen das Angebot

Ob die Fraktionen das neue Angebot akzeptieren werden, ist ungewiss. Die SPD fordert in einem Antrag, die mit dem Umbau zur »grünen Mitte« versprochenen 66 Parkplätze beizubehalten; die Grünen dürften diese Stellplatz-Erhöhung dagegen ablehnen. Von dem Risiko, möglicherweise Fördergelder zu verlieren, wenn mehr Parkplätze ausgewiesen werden, ist in der Pressemitteilung keine Rede.

In der Ausschreibungsbroschüre zum Umbau der unteren Berliner Straße hatte die Stadt noch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Zahl der Parkplätze nicht zu stark reduziert werden darf. Darin ist die Stadt von einer elfmaligen Belegung sämtlicher Stellplätze pro Tag ausgegangen. Eine darauf basierende Berechnung der Parkgebührenhöhe liegt nicht vor – sie dürfte mit nur noch 52 Plätzen deutlich geringer ausfallen.

Daneben sollte der Platz der Broschüre zufolge auch von einem Markt und bei Großveranstaltungen genutzt werden. Davon ist in den jüngsten Entwürfen ebenfalls keine Rede mehr.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6456134?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516079%2F
Vergewaltigungsvorwürfe: Beschuldigter Arzt nimmt sich das Leben
Der Mann saß in der Untersuchungshaft in der JVA Bielefeld-Brackwede. Foto: Thomas F. Starke
Nachrichten-Ticker