Schuhpark-Insolvenz: Sieben von acht Filialen in Gütersloher Region sollen zunächst weitergeführt werden Im Kreisgebiet 64 Beschäftigte betroffen

Gütersloh (WB). Von der Insolvenz der bundesweit agierenden Firma Schuhpark Fascies GmbH sind nach Angaben von Sprecher Thomas Feldmann im Gütersloher Kreisgebiet 64 Beschäftigte betroffen. Welche Folgen das Verfahren für diese Arbeitsplätze und Filialen hat, konnte der Sprecher am Donnerstag auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage noch nicht sagen.

Von Carsten Borgmeier
An der Hans-Böckler-Straße 32 in Gütersloh sind nach Auskunft von Sprecher Thomas Feldmann in der dortigen Schuhpark-Filiale sieben Beschäftigte tätig.
An der Hans-Böckler-Straße 32 in Gütersloh sind nach Auskunft von Sprecher Thomas Feldmann in der dortigen Schuhpark-Filiale sieben Beschäftigte tätig. Foto: Carsten Borgmeier

Der Geschäftsbetrieb mit deutschlandweit insgesamt etwa 900 Beschäftigten laufe in allen 89 Filialen ohne Einschränkung weiter. »Die Schuhpark Fascies GmbH beabsichtigt, sich im Wege eines Eigenverwaltungsverfahrens zu restrukturieren«, führte Feldmann aus, »die Geschäftsführung wird jetzt mit dem Restrukturierungsverantwortlichen in den nächsten Wochen die vorliegenden Überlegungen zur Sanierung ausarbeiten und umsetzen. Erst dann werden wir über konkrete Maßnahmen sprechen.«

Unternehmen soll wieder in Gewinnzone kommen

In Gütersloh gibt es nach Feldmanns Angaben an der Verler Straße 299 eine Schuhpark-Filiale mit sechs Beschäftigten, an der Hans-Böckler-Straße 32 seien sieben Angestellte tätig. An der Berliner Straße 4 arbeiteten ebenfalls sieben Verkäuferinnen. Diese Filiale soll allerdings Anfang dieses Jahres aufgegeben werden, wie schon vor einigen Wochen bekannt geworden war.

In Versmold gibt es an der Münsterstraße 42 eine Schuhpark-Filiale mit sechs Beschäftigten, in Harsewinkel-Marienfeld, Oester 3, sind es neun Verkäuferinnen. In Schloß Holte-Stukenbrock, Holter Straße 137/147 sind ebenfalls neun Mitarbeiterinnen betroffen.

Kosten müssen deutlich reduziert werden

Feldmann abschließend: »Fest steht: Um das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu bringen, sind eine deutliche Reduzierung der Kosten und Investitionen in die Zukunft erforderlich. Der Filialbetrieb sowie der Online-Shop laufen derweil ohne Einschränkung weiter.«

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