Gütersloh: Konzept zur Mansergh-Kaserne zielt vor allem auf Fördergelder
Bitte noch etwas Geduld

Gütersloh (WB). Mit dem neuen Wohnquartier in den Mansergh Barracks wird der Verkehr auf der Verler Straße um 5075 Fahrzeuge am Tag zunehmen. Alexander Göbbels vom Beratungsbüro BSV Aachen warnt davor, die Zufahrt zum neuen Quartier nur von der Verler Straße aus zu planen.

Mittwoch, 12.12.2018, 11:15 Uhr aktualisiert: 12.12.2018, 11:30 Uhr
Das Offizierskasino in der Mansergh-Kaserne soll möglichst erhalten bleiben. Foto: Carsten Borgmeier

Nicht nur aus diesem Grund geht Birgit Niemann-Hollatz (Grüne) das vom Berliner Büro Raumplaner vorgelegte Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) noch längst nicht weit genug. Im Hauptausschuss mahnt sie bessere Ideen zur Verkehrsanbindung und zur Energieversorgung an: »Die Stadt sollte bei der Entwicklung eines solchen Gebietes vorangehen.«

Entwurf ist noch grobkörnig

Stadtbaurätin Nina Herrling bittet um Geduld. Das noch sehr grobkörnige Konzept eröffne vor allem die Möglichkeit, das 34 Hektar umfassende Areal zu einem Stadtumbaugebiet zu erklären und damit die Aussicht auf Fördergelder zu erhöhen. Zu den Planungskosten in Höhe von 760.000 Euro hoffe Gütersloh auf einen 456.000 Euro hohen Zuschuss vom Land.

Sollte das Konzept irgendwann feinkörniger werden, könnte sich Dr. Thomas Krümpelmann (SPD) dort deutlich mehr als nur 1000 Wohnungen vorstellen: »Gemessen am Ausmaß des gesamten Areals sind 1000 Wohnungen auf vier Hektar zu wenig.« Almuth Wessel (Linke) freut sich auf viele neue Sozialwohnungen.

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