Brinkhaus skizziert seine Vorstellungen einer modernen Partei Die CDU von morgen

Gütersloh/Berlin (dpa). Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) aus Gütersloh hat sich kurz vor dem CDU-Parteitag für eine Modernisierung der Partei mit stärkerer Mitgliederbeteiligung ausgesprochen.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU)
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) Foto: dpa

Die acht Regionalkonferenzen zur Vorstellung der Kandidaten für die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel als CDU-Chefin hätten gezeigt, dass die Mitglieder sehr engagiert seien und sich einbringen wollten, sagte Brinkhaus.

Mit Blick auf die morgen beim Parteitag anstehende Wahl sagte Brinkhaus: »Jede oder jeder Parteivorsitzende wird natürlich neue Akzente setzen. Aber allen ist klar: Wir müssen die Partei jetzt weiterentwickeln. Es geht um mehr Mitwirkung, um mehr Partizipation.« Vor allem müssten mehr Frauen für die Union in die Parlamente einziehen und auch in der Partei in verantwortungsvolle Positionen kommen, verlangte Brinkhaus. Frauen seien momentan in der Partei unterrepräsentiert. »Das müssen wir ganz energisch ändern. Das ist ein ganz wichtiges Thema, wenn wir über die Weiterentwicklung der Partei sprechen. Wir brauchen auch Mitglieder mit Migrationshintergrund«, sagte Brinkhaus.

»Die CDU war in ihrer Geschichte immer eine Partei, die Menschen mit unterschiedlichen persönlichen Biografien zusammengeführt hat. Daran müssen wir uns erinnern und diesen Gedanken neu beleben«, sagte der Bezirksvorsitzende der CDU in OWL.

»Wir müssen akzeptieren, dass jüngere Menschen eine andere Zeiteinteilung haben, als das früher der Fall war.« Darauf müsse die CDU reagieren. Vor allem müsse in diesem Zusammenhang die kommunalpolitische Arbeit verändert werden. »Das ist mitunter viel zu zeitfressend, wie das momentan organisiert ist.«

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