Neueröffnung der ehemaligen Gaststätte Upmann am 26. November geplant Schenkenhof wird Denkmal

Gütersloh (WB/mdel). In Zusammenarbeit mit der Firma Hagedorn hat die Familie Schenke die ehemalige Gaststätte Upmann an der Bielefelder Straße aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Seit Monaten sind auf dem Grundstück die Handwerker unterwegs, um das historische Gebäudeensemble wieder auf Vordermann zu bringen.

So sah die Gaststätte Upmann vor der Sanierung durch die Familie Schenke aus.
So sah die Gaststätte Upmann vor der Sanierung durch die Familie Schenke aus. Foto: Carsten Borgmeier

Die Neuereröffnung als »Schenkenhof« ist für den 26. November geplant. Gleichzeitig strebt die Stadt Gütersloh die Eintragung in die Denkmalliste an. Der Planungsausschuss wird sich in seiner Sitzung am Dienstag, 13. November, mit dem Thema beschäftigen.

Bei der ehemaligen Gaststätte Upmann handelt es sich um eine dreiteilige Gebäudegruppe, die aus dem aus Fachwerk errichteten Wirtschaftsteil eines ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäudes von um 1782, einem massiven Wohn- und Gaststättengebäude von 1873 und einem Saalanbau von 1929 besteht. Während der Bau von 1782 traufständig zur Bielefelder Straße steht, schließt sich der Bau von 1873 giebelständig an. Der flachgedeckte Saal richtet sich mit seiner langen Seite wiederum in den Nordosten, somit von der Straße ab, in eine ehemals extra angelegte Grün- und Gartenanlage, die jetzt wieder rekonstruiert wird.

»Die ehemalige Gaststätte Upmann ist bedeutend für die Geschichte des Menschen, hier für die Geschichte der Region um Gütersloh, da sie dokumentiert, wie sich mit dem Chausseebau auch die Verhältnisse auf dem Land änderten und wie Stadt und Land zusammenwuchsen. Durch die Chaussee änderten sich die Möglichkeiten des bis dahin in der Landwirtschaft tätigen Hausbesitzers. Nachdem er die Gastronomie zunächst wohl in den überkommenen Baulichkeiten bewerkstelligte, veränderte er das Haus im Jahr 1873. Damit wurde die Bewirtung von Gästen die Haupteinnahmequelle, die Landwirtschaft trat in den Hintergrund«, schreibt Stadtbaurätin Nina Herrling in der Vorlage.

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