Gütersloh: Parkende Eltern blockieren Gehwege, Radwege und Feuerwehrzufahrten Stadt kontrolliert massiv an Schulen

Gütersloh (WB). Die Stadt kündigt an, den Verkehr »an einzelnen Schulen« in den kommenden Wochen »massiv« zu überwachen. Auf diese Weise sollen die Gefahren eingedämmt werden, die durch an- und abfahrende Eltern entstehen, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und von dort abholen.

Von Stephan Rechlin
Viele Eltern bringen ihre Kinder im Auto zur Schule. Zu Fuß laufende Schüler müssen einen Weg zwischen parkenden Wagen finden.
Viele Eltern bringen ihre Kinder im Auto zur Schule. Zu Fuß laufende Schüler müssen einen Weg zwischen parkenden Wagen finden. Foto: dpa

Es sei aufgefallen, teilt Ordnungsdezernentin Christine Lang dem Planungsausschuss in einer Vorlage zur nächsten Sitzung (Dienstag, 15. Mai, Ratssaal) mit, dass an einzelnen Schulen ohne Rücksicht auf andere Kinder oder Verkehrsteilnehmer rücksichtslos auf Gehwegen, Radwegen, in Feuerwehrzufahrten oder vor Grundstückseinfahrten geparkt werde. Die Stadt biete sowohl der Stadtschulpflegschaft als auch den einzelnen Schulpflegschaften – das sind die Elternvertretungen an Schulen – an, sich über einzelne Probleme stetig auszutauschen. Sofern in Einzelfällen Gefahrenpunkte im Straßenverkehr befürchtet würden, werde versucht, diese schnell zu prüfen und unbürokratisch zu lösen.

Tempo 30 an allen Schulen

Die von der Stadtschulpflegschaft beantragte, flächendeckende Einführung von Tempo 30 vor Schulen werde bereits umgesetzt. Wegen neuer gesetzlicher Grundlagen sei der Nachweis einer besonderen Gefahrenlage nicht mehr notwendig. Allerdings müssten die Schulen einen direkten Zugang zu der jeweiligen Straße haben. Die Grundschule Kattenstroth (Diekstraße), die Paul-Gerhard-Schule am Südring, die Kita an der Isselhorster Straße und die Villa Kunterbunt an der Carl-Miele-Straße erfüllten diese Voraussetzung. Die Schilder würden dort demnächst aufgestellt.

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