Beim 2. HSG-Weihnachtssingen in Gütersloh soll es keinen Engpass mehr geben Genügend Glühwein geordert

Gütersloh(WB). Es geht los mit dem beschwingten »Morgen, Kinder, wird’s was geben« und endet mit dem stimmungsvollen »O du fröhliche«: Zum zweiten Mal lädt der Handballverein HSG Gütersloh zum Weihnachtssingen ein.

Von Uwe Caspar
Freuen sich auf das zweite Weihnachtssingen am 21. Dezember vor der Apostelkirche: Mitorganisator Uli Klau (von links), Anja Voßhans (StimmWerk), Michael Räckers (HSG-Vorstand) und Pfarrer Christian Feuerbaum, der die Weihnachtsgeschichte vorliest.
Freuen sich auf das zweite Weihnachtssingen am 21. Dezember vor der Apostelkirche: Mitorganisator Uli Klau (von links), Anja Voßhans (StimmWerk), Michael Räckers (HSG-Vorstand) und Pfarrer Christian Feuerbaum, der die Weihnachtsgeschichte vorliest. Foto: Uwe Caspar

Gemeinsam geschmettert wird am übernächsten Donnerstag, 21. Dezember (ab 19 Uhr), im schönsten Winkel der Dalkestadt: vor der Apostelkirche – das ideale Ambiente für eine weihnachtliche Veranstaltung am romantischen Kirchplatz.

Großer Ansturm bei der Premiere

Dort gab es bei der Premiere einen unerwartet großen Ansturm: Statt der zunächst eingeplanten 150 Besucher sangen dann rund 300 unter anderem »Leise rieselt der Schnee« und »O Tannenbaum«. »Mit dieser Resonanz hatten wir nicht gerechnet, wir waren überrascht«, erinnert sich Michael Räckers, Mitorganisator und HSG-Vorstandsmitglied.

Der Ausrichter hatte sich auf so viel sangesfreudiges Publikum nicht eingestellt. Die Folge: Es gab schon nach einer dreiviertel Stunde keinen Glühwein und keine Bratwürstchen mehr. »Diesmal aber werden wir besser vorbereitet sein«, wollen Räckers und seine Helfer für den 21. Dezember genügend Getränke und Würstchen ordern, um möglichst alle Gäste bei Laune zu halten.

Erstmals tönt es aus Trompeten und Posaunen

Unterstützt wird die HSG bei ihrer zweiten Auflage drei Tage vor Heiligabend wieder vom »StimmWerk«-Chor des Gütersloher TV, der auch moderne Weihnachtssongs wie etwa »All I want for Christmas« in seinem Repertoire hat. Und erstmals begleiten Trompeten und Posaunen – unter der Leitung von Bläserboss Joachim Knuth – die trällernde Menschenmenge.

»Schon bei der Premiere beschlossen wir, das Weihnachtssingen zu wiederholen«, berichtet der zum Organisationsstab zählende Uli Klau. Es könnte in Gütersloh zu einem Kultevent werden. So wie beim Fußball-Zweitligisten Union Berlin, der seit 2003 für seine Fans (und nicht nur für die) den weihnachtlichen Chor in seinem Stadion anbietet. Inzwischen strömen mehr als 10.000 Besucher zum kollektiven Singen in die »Alte Försterei«.

Kerzen oder Taschenlampen mitbringen

»Das ist natürlich eine Kulisse, an die wir allein aus Platzgründen nie herankommen werden«, weiß Räckers. Mit 500 wäre er schon sehr zufrieden – 500 Liederhefte zum Stückpreis von drei Euro sind auch gedruckt worden. Außerdem können Kaffeetassen erworben werden. Leer kostet ein Exemplar fünf, mit Glühwein sieben Euro. Der Erlös der Veranstaltung ist für die HSG-Jugendabteilung bestimmt.

Zum Weihnachtssingen gehört auch eine entsprechende Geschichte, die Pfarrer und Gastgeber Christian Feuerbaum vorliest. Uli Klaus Appell an die Besucher: »Bringt Kerzen oder Taschenlampen mit!« Damit die Atmosphäre noch weihnachtlicher wird. Optimal wäre es, wenn dann auch noch der Schnee leise rieselt...

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