Rhedaer Rosengarten wird von Januar an neu gestaltet – Baukosten: 244.000 Euro Augen schließen und Duft atmen

Rheda-Wiedenbrück (WB). Der etwas in die Jahre gekommene Rosengarten im Stadtteil Rheda soll wieder zu einem Erlebnis für die Sinne werden: »Die demnächst dort blühenden Rosen werden mit ihrem Duft die Besucher betören«, verspricht Eike Ehrig.

Von Carsten Borgmeier
Klaus Geppert (60), Uwe Henkenjohann (51), Theo Mettenborg (46), Philipp Büsselmann (39) und Eike Ehrig (40, von links) haben am Montag die Pläne zum Umbau des Rosengartens vorgestellt. Die Baukosten sollen sich auf 194 000 Euro belaufen.
Klaus Geppert (60), Uwe Henkenjohann (51), Theo Mettenborg (46), Philipp Büsselmann (39) und Eike Ehrig (40, von links) haben am Montag die Pläne zum Umbau des Rosengartens vorgestellt. Die Baukosten sollen sich auf 194 000 Euro belaufen. Foto: Carsten Borgmeier

Das Konzept des 40-jährigen Landschaftsarchitekten aus Bielefeld hatte Stadtrat und Aufsichtsrat der Flora Westfalica GmbH am besten gefallen. Bürgermeister Theo Mettenborg (46, CDU), Aufsichtsrat Uwe Henkenjohann (51) und Gartenbau-Ingenieur Klaus Geppert (60, Flora Westfalica) stellten am Montag gemeinsam mit Eike Ehrig und Geschäftspartner Philipp Büsselmann (39) am Emshaus in Rheda die Pläne vor.

Gelände wird seit fünf Jahren in Abschnitten saniert

Wie Mettenborg und Henkenjohann eingangs erläuterten, werde das frühere LGS-Gelände zwischen Rheda und Wiedenbrück bereits seit fünf Jahren in Abschnitten saniert. Dafür waren insgesamt drei Millionen Euro eingeplant gewesen. In diesem Betrag sei der Rosengarten im Bereich der Gütersloher Straße in Rheda mit etwa 194.000 Euro berücksichtigt. Ein anonymer Spende ergänzte die Summe mit 50.000 Euro.

Landschaftsarchitekt Ehrig will den Rosengarten der Flora Westfalica stärker und zeitgemäßer gliedern, mit neuer Rosenpracht sollen duftende und optische Akzente gesetzt werden. Um die Eingangssituation von der Gütersloher Straße aus zu verbessern, werden Relikte ehemaliger Kassenhäuschen entfernt. An jener Stelle sollen bogenförmig Säuleneichen gepflanzt werden. Dadurch soll der Garten von der Straße aus besser wahrgenommen werden. Auch der Uferbereich zur nahen Ems werde freigeschnitten.

Rosengarten als Visitenkarte für die Stadt

»Der Rosengarten ist eine Visitenkarte für unsere Stadt«, sagte Bürgermeister Mettenborg, »Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich dort wohlfühlen und das Ambiente genießen.« Uwe Henkenjohann ergänzte: »Der Rosengarten ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Region, das wir stärken wollen.« Der 51-Jährige weiter: »Der grundsätzliche Charakter des Gartens aber bleibt erhalten.« Er sagte dies im Hinblick auf Entwürfe anderer Landschaftsplaner, die den Rosengarten zu einer Rasenfläche umwandeln wollten.

Bis zum Mai sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. »Die Rosenbeete werden künftig in den Mittelpunkt gestellt«, erläuterte Eike Ehrig. Demnach gibt es zwölf symmetrisch angelegte Beete, die jeweils mit etwa 140 Rosenstöcken bepflanzt werden sollen. Die weißen, rosa und roten Rosen blühen nach Angaben des Landschaftsarchitekten von Juni bis September. »Das wird ein Erlebnis für die Sinne«, betonte Ehrig. Im südlichen Bereich wird ein Teil der Pergola entfernt. Ein Unterstand wird durch Steinbänke ersetzt.

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