Verkaufsoffener Sonntag lockt zahlreiche Menschen in die Innenstadt Gütersloher City proppenvoll

Gütersloh (WB/jhr). Die Gütersloher lassen sich das Kaufen einfach nicht vermiesen. Selbst das graue Novemberwetter gestern hielt sie nicht davon ab, die Innenstadt zu bevölkern. Viele Veranstaltungen luden zum Bummeln ein.

Viele Menschen nutzten den trüben Sonntag, um in der Innenstadt zu bummeln und vielleicht auch schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu ergattern.
Viele Menschen nutzten den trüben Sonntag, um in der Innenstadt zu bummeln und vielleicht auch schon das ein oder andere Weihnachtsgeschenk zu ergattern. Foto: Jan Hermann Ruthmann

Ein Publikumsmagnet war sicherlich der traditionelle Gänsemarkt auf dem Dreiecksplatz. Punkt 13.30 Uhr setzte sich der Gänsemarsch erstmals in Bewegung. Margo Hartjes und Roy ten Brincke, eines von drei Teams der »Ganzenfanfare« aus Lichtenvoorde (Holland) waren mit ihren Gänsen nach Gütersloh gekommen. Viermal zogen sie mit ihren Tieren durch die Stadt. Margo Hartjes ging voran, die Gänse watschelten hinterher. Roy ten Brincke gab den Rhythmus vor. »Es ist nicht zu glauben, was für Publikumsmagnete unsere Gänse sind. Wir machen das jetzt seit 18 Jahren«, sagte er im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Auch für das leibliche Wohl war auf dem Gänsemarkt gesorgt. Bei Gänseeintopf und Putenbratwurst konnte man ein wenig entspannen. Ebenfalls auf dem Dreiecksplatz fand der Koffermarkt statt. Die Stände konnten sich über mangelnden Zulauf nicht beschweren.

Gertraud Theermann hat ein besonderes Hobby. Sie fotografiert Dinge in der Natur, die so aussehen wie Buchstaben. Zwei Bäume, die man als »U« erkennt, oder eine krumme Gurke als »J«. Nahezu alle Buchstaben des Alphabets hat sie bereits gefunden. Diesem Hobby geht sie seit etwa vier Jahren nach. Eine weitere Leidenschaft ist das Buchbinden. Selbst gebundene Notizbücher stellt sie seit zehn Jahren her.

Christian Bastian ist Handwerker aus Leidenschaft. Er stellt aus Eichen- und Nussbaumholz alles her, was ihm in den Sinn kommt. »Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt«, sagte er. Für die Feste im Jahr hat er sich viele Motive einfallen lassen. Zu Ostern schnitzt er Osterhasen, in der Weihnachtszeit Engel und Sterne. Auf dem Koffermarkt stellte er sein Adventssortiment aus. Besonders stolz ist er auf seinen Schriftzug »Advent«. »Diese Arbeit kann man eigentlich nicht bezahlen«, sagte er. Mittlerweile ist er so routiniert, dass er für einen Stern aus Eichenholz nur noch eine Stunde braucht.

Den kompletten Text lesen Sie im WESTFALEN-BLATT am Montag, 6. November, Lokalteil Gütersloh.

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