Gütersloh: UWG wirft Hagedorn-Gruppe Verstoß gegen gute Sitten vor »Stadt wird reingelegt«

Gütersloh (WB). Die Stadt wird bei der von ihr gewünschten Entwicklung des Postareals über den Tisch gezogen. In einer Pressemitteilung mit diesem Tenor wirft UWG-Ratsherr Norbert Bohlmann die Frage auf, ob die Hagedorn-Gruppe mit dem Kauf des 9499 Quadratmeter umfassenden Areals nicht moralisch und rechtlich gegen die guten Sitten verstößt.

Von Stephan Rechlin
Norbert Bohlmann (UWG) vermutet, dass mit dem Verkauf des Postareals an die Hagedorn-Gruppe der Grundstückspreis in die Höhe getrieben werden soll.
Norbert Bohlmann (UWG) vermutet, dass mit dem Verkauf des Postareals an die Hagedorn-Gruppe der Grundstückspreis in die Höhe getrieben werden soll. Foto: Stephan Rechlin

In einem der Lorac Management S.a.r.l zugesandten Vorkaufsrechtsbescheid und einer im März 2016 veröffentlichten Vorkaufsrechtssatzung habe die Stadt deutlich auf ihr Interesse am Areal hingewiesen. Dennoch sei das Grundstück an der Stadt vorbei an die Hagedorn-Gruppe verkauft worden, die ebenfalls über die Wünsche der Stadt informiert gewesen sei. Der dabei genannte Kaufpreis von 3,8 Millionen Euro sei bei wirtschaftlicher Betrachtung und unter Risikogesichtspunkten weder belegt noch in irgendeiner Form an sachlichen Kriterien ableitbar. Er dient, so die Vermutung Bohlmanns, nur dazu, den von der Stadt zu zahlenden Verkaufspreis in die Höhe zu treiben.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag, 19. August, im WESTFALEN-BLATT, Wochenendausgabe Gütersloh.

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