Laura Niewöhner (23) aus Avenwedde klärt Kriegsgefangenen-Schicksale auf In den Tod geschuftet

Gütersloh (WB). Sie hießen Iwan Oqurzow, Wassili Sewostjanow, Ilja Matweew oder Wassilij Moskalew: Diese und weitere Männer haben sich im Zweiten Weltkrieg auf dem damaligen Gütersloher Flugplatz zu Tode geschuftet. Nicht nur das hat Laura Niewöhner aus Avenwedde herausgefunden.

Von Carsten Borgmeier
Versteckt in einem Birken-Wäldchen befindet sich im südöstlichen Areal des früheren Militärflugplatzes Gütersloh das Denkmal, das an 17 sowjetische Kriegsgefangene erinnert. Laura Niewöhner hat deswegen sogar im Londoner Nationalarchiv recherchiert.
Versteckt in einem Birken-Wäldchen befindet sich im südöstlichen Areal des früheren Militärflugplatzes Gütersloh das Denkmal, das an 17 sowjetische Kriegsgefangene erinnert. Laura Niewöhner hat deswegen sogar im Londoner Nationalarchiv recherchiert. Foto: Carsten Borgmeier

Mehrere Monate erforschte die 23-Jährige im Rahmen ihres Bachelor-Abschlusses die Schicksale sowjetischer Kriegsgefangener in Arbeitskommandos – und ist deshalb sogar bis nach London ins britische Nationalarchiv gereist.

Ihre Recherchen könnten brisant sein: Denn aus den von der Geschichtswissenschaftlerin gesichteten Dokumenten – hauptsächlich Verhörprotokolle – geht eigener Aussage nach hervor, wer damals für den Tod der 17 Kriegsgefangenen verantwortlich gewesen sein soll.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der WESTFALEN-BLATT-Wochenend-Ausgabe, 19./20. August, Lokalteil Gütersloh.

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