Großer Zapfenstreich für Hans-Werner Groll Oberst stehen die Tränen in den Augen

Gütersloh-Friedrichsdorf (WB). »Gesamte Kompanie angetreten«, hieß es am Samstagabend auf dem Festplatz des Bürgerschützenvereins Friedrichsdorf. Vor seinem Eintritt in den »Schützen-Ruhestand« wollte Ehrenoberst Hans-Werner Groll dem Fest einen würdigen Auftakt bereiten. Das Organisationsteam setzte diesen Wunsch gerne in die Tat um.

Von Jan Hermann Ruthmann
Genießen den Zapfenstreich (von links): Fackelträgerin Saskia Amthor, Jörg Kleineschallau, Ehrenoberst Hans-Werner Groll, Birgit Aschentrup, Maryke Gutan.
Genießen den Zapfenstreich (von links): Fackelträgerin Saskia Amthor, Jörg Kleineschallau, Ehrenoberst Hans-Werner Groll, Birgit Aschentrup, Maryke Gutan. Foto: Jan Hermann Ruthmann

Bei der Ankunft der Schützen standen die Gastvereine in Reih und Glied und grüßten die Gastgeber. Dann setzte sich die Kompanie in Bewegung. In einem großen Halbkreis standen zahlreiche Schützen vor Ehrenoberst Hans-Werner Groll, der es sichtlich genoss, dieses Spektakel noch einmal in seiner aktiven Dienstzeit erleben zu dürfen. Musikalisch wurde der Zapfenstreich vom Musikverein Avenwedde unter der Leitung von Mike Finke begleitet. Gänsehautmomente waren programmiert, als die Musiker »My Way« von Frank Sinatra anstimmten und damit Hans-Werner Groll zu Tränen rührten.

Schützen stehen Spalier für den Ehrenoberst

Neben dem Musikverein Avenwedde hatte auch der Spielmannszug des Löschzugs Friedrichsdorf ein kleines Programm erarbeitet. Der Löschzug Friedrichsdorf hatte auch die Fackelträgerinnen Saskia Amthor und Maryke Gutan bestellt. Nach dem »Deutschlandlied« zogen alle Schützen am Oberst vorbei und standen anschließend Spalier für ihn. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden Jörg Kleineschallau und der zweiten Vorsitzenden Birgit Aschentrup.

Im Zelt angekommen richtete Hans-Werner Groll einige persönliche Worte an die Schützenschwestern und Schützenbrüder. Er bedankte sich bei allen, die ihm in seiner Dienstzeit zur Seite standen, einige konnte man »nachts um drei Uhr anrufen und sie hatten sofort eine Lösung für das Problem.« Neben der Bühne empfing er die Majestäten der Gastvereine, die es sich nicht nehmen ließen, ihm mit Präsentkörben und anderen Geschenken zu danken.

Der Marschweg führt durchs Dorf

»Damit wir auf unserem großen Festplatz nicht so verloren dastehen, haben wir uns viele Gastvereine eingeladen«, schmunzelte der Vorsitzende Jörg Kleineschallau. Abordnungen der Schützenvereine St. Hubertus Avenwedde-Friedrichsdorf, St. Sebastian Avenwedde, der Schützengesellschaft Dalbke, der Schützen aus Kattenstroth und Pavenstädt und der Gütersloher Schützengesellschaft waren ebenso anwesend wie Abordnungen von Tell Nordhorn und vom Schützenverein Ostfeld. Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsdorf unterstützte die Schützen bei der Absicherung des Marschweges im Dorf.

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