Glockenturm der Martin-Luther-Kirche wird für 65.000 Euro saniert »Es bimmelt weiter, nur höher«

Gütersloh (WB). Es muss grundsätzlich möglich sein, ein zwei Meter langes, 20 Zentimeter dickes, 15 Zentimeter tiefes und ein paar Tonnen schweres Joch die mehr als 300 Stufen hinauf in den Glockenturm der Martin-Luther-Kirche zu hieven. Doch hätte die Gemeinde darauf bestanden, hätte sie wohl kein Unternehmen gefunden, das ihr den Glockenstuhl dort oben instand setzt.

Von Stephan Rechlin
Klaus Weiße-Reccius und Paul Krüerke (links) vor dem Glockenturm der Martin-Luther-Kirche, der derzeit saniert wird.
Klaus Weiße-Reccius und Paul Krüerke (links) vor dem Glockenturm der Martin-Luther-Kirche, der derzeit saniert wird. Foto: Carsten Borgmeier

Das Joch ist der Balken, an dem die Glocken hängen. Irgendwie muss es vor 156 Jahren dort hinauf gekommen sein, zu einer Zeit, als es noch keine elektrischen Hebebühnen mit ausreichender Tragkraft gab, um sie von außen durch die Schallucke – eine fensterartige Öffnung über der großen Kirchenuhr – hineinzureichen. Klaus Weiße-Reccius aus der Immobilienabteilung der Kirchengemeinde steht vor dem Baugerüst und schaut hinauf: »Diesmal nehmen wir diesen Weg. Es dürfte etwas schneller gehen.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 17. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Gütersloh.

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