Gütersloher Polizei gibt Bürgern Tipps, wie sie sich schützen können Die perfiden Tricks der Taschendiebe

Gütersloh (WB). Sekundenschnell haben sie ihre Opfer überlistet, denn meist haben sie leichtes Spiel. Taschendiebe nutzen den Tumult im Kaufhaus, an Bahnhöfen oder auf Großveranstaltungen aus, um Wertgegenstände zu stehlen. Nur ein kleiner Moment Unaufmerksamkeit reicht aus und schon sind Handy oder Portemonnaie weg.

Von Wolfgang Wotke
Da hat Mirek Sagorny noch mal Glück gehabt: Die beiden Hauptkommissare Elmar Bonke (links) und Egon Pieper zeigen dem Kunden auf, dass man seine Geldbörse nicht achtlos im Fahrradkorb liegen lässt. Ein gefundenes Fressen für Taschendiebe.
Da hat Mirek Sagorny noch mal Glück gehabt: Die beiden Hauptkommissare Elmar Bonke (links) und Egon Pieper zeigen dem Kunden auf, dass man seine Geldbörse nicht achtlos im Fahrradkorb liegen lässt. Ein gefundenes Fressen für Taschendiebe. Foto: Wolfgang Wotke

Am Montag hat eine landesweite Aktionswoche der Polizei gegen Taschendiebstahl begonnen. Unter dem Motto »Augen auf und Tasche zu« geben auch die Beamten der Polizei Gütersloh Tipps, wie sich die Bürger davor schützen können. Sie stehen vor Supermärkten im Kreis und klären auf.

»Wir beteiligen uns nur zwei Tage lang daran, denn im Gegensatz zu Großstädten haben wir nicht so viele Taschendiebstähle«, sagt Polizeisprecherin Corinna Koptik. Hier einige Zahlen: 2016 verzeichnete man 263 Delikte dieser Art, in diesem Jahr in Gütersloh bis Juni 104 (2016 im gleichen Zeitraum 132). »Die Zahlen sind rückläufig.«

Fest stehe, dass es sich bei den Tätern auffällig oft um Jugendliche aus Nordafrika. Viele stammten aus Marokko, Tunesien, Algerien, Rumänien oder Nigeria, berichtet Koptik.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 12. Juli, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Gütersloh.

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