Gütersloh: Niemand findet den Weg zur Sieweckestraße 63 Unerreichbar in Gütersloh

Gütersloh (WB). Margit und Georg Koch wohnen mitten in Gütersloh und sind doch nicht erreichbar. Die Siewecke-straße 63 ist eine Adresse, die niemand findet, auch nicht das Navi. Es ist das Nirgendwo, idyllisch gelegen unter Bäumen.

Von Stephan Rechlin
Georg Koch steht an der Ecke Grenzweg/Sieweckestraße. Die Nummern der hinter dem Fuß- und Radweg liegenden Häuser werden noch angezeigt, nicht aber der Weg, der zu ihnen führt. Im Notfall kann das sehr gefährlich werden.
Georg Koch steht an der Ecke Grenzweg/Sieweckestraße. Die Nummern der hinter dem Fuß- und Radweg liegenden Häuser werden noch angezeigt, nicht aber der Weg, der zu ihnen führt. Im Notfall kann das sehr gefährlich werden. Foto: Stephan Rechlin

Der Postbote hat den Trick inzwischen raus, darum werden Rechnungen leider doch noch zugestellt. Zum Beispiel jene von der Stadt über den Straßenreinigungs- und Winterdienst. Nur dass hier niemand die Straße reinigt oder Schnee schippt.

Das Dilemma sind zwei rot-weiße Durchfahrsperren an der Kreuzung zum Grenzweg. Die Sieweckestraße wird an dieser Stelle zu einem 2,50 Meter breiten Durchgang, der genug Platz für Radfahrer und Fußgänger bietet, aber zu eng ist für Pkws.

Der verstorbene SPD-Ratsherr Gerhard Lüdeling hat sich noch dafür eingesetzt, dass die Hausnummern, die hinter dem Rad- und Fußweg liegen, noch mit unters Straßenschild kommen. »Aber was nützt das, wenn niemand weiß, wie man hinter den Fußweg kommt?«, fragt Georg Koch.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 21. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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