Kreis Gütersloh: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verhängt Abschiebeverbot Syrische Familie darf bleiben

Kreis Gütersloh (WB). Die für eine Abschiebung nach Bulgarien vorgesehene, siebenköpfige Familie aus Syrien darf in Deutschland bleiben. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat der Familie ein Abschiebungsverbot nach Paragraf 60, Absatz 5 des Aufenthalt-Gesetzes zuerkannt.

Von Stephan Rechlin
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hält die Mindestvoraussetzungen einer Flüchtlings-Integration in Bulgarien offenbar für nicht gegeben. Einer siebenköpfigen syrischen Familie aus Rheda-Wiedenbrück gesteht das Bundesamt deshalb ein Abschiebeverbot zu. Unser Foto zeigt eine andere Familie in der Zentralen Registrierung in Herford.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hält die Mindestvoraussetzungen einer Flüchtlings-Integration in Bulgarien offenbar für nicht gegeben. Einer siebenköpfigen syrischen Familie aus Rheda-Wiedenbrück gesteht das Bundesamt deshalb ein Abschiebeverbot zu. Unser Foto zeigt eine andere Familie in der Zentralen Registrierung in Herford. Foto: Christian Althoff

Der Kreis Gütersloh wollte die Familie abschieben, weil sie ihren ersten Asylantrag nach der Flucht in Bulgarien gestellt hatte. Erst Monate später flüchtete sie weiter nach Deutschland. Auf Protest und Klage einer großen Zahl von Vereinen und Verbänden, darunter die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück, setzte das Oberverwaltungsgericht die Abschiebung aus. Damit sollte dem BAMF die Möglichkeit gegeben werden, sorgfältig zu prüfen, ob die Mindestvoraussetzungen für eine Integration von Flüchtlingen in Bulgarien überhaupt vorliegen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag, 20. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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