Feiertagsausflug mit dem Motorrad nimmt in Gütersloh ein tragisches Ende Vater und Sohn bei Unfall schwer verletzt

Gütersloh (WB/cas). Tragisches Ende eines Motorrad-Feiertagsausflugs: Der Fahrer (50) und sein neunjähriger Sohn sind am Donnerstag bei einem Unfall in Gütersloh schwer verletzt worden.

Nach dem schweren Unfall auf der Berliner Straße kann der Hubschrauber wieder abfliegen. Die beiden Schwerverletzten werden mit dem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.
Nach dem schweren Unfall auf der Berliner Straße kann der Hubschrauber wieder abfliegen. Die beiden Schwerverletzten werden mit dem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Foto: Uwe Caspar

Zu dem Unglück am frühen Nachmittag des Fronleichnamstag auf der Berliner Straße an der früheren Gaststätte Kuhmann kam es, nachdem der Arnsberger zu spät erkannt hatte, dass zwei Autos hinter einem gerade haltenden Linienbus abbremsen mussten. Mit seiner Honda krachte der Mann dann gegen einen Volvo V70. Der junge Sozius wurde beim Aufprall durch die Luft geschleudert.

Neben zwei Sanitätswagen wurde vorsorglich auch der Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld herbeigerufen. »Die Landung ist selbst auf einer abgesperrten Straße wegen der links und rechts stehenden Bäume nicht immer ganz einfach. Aber sie verlief heute reibungslos«, berichtete Pilot Rodja Steinert. Für den 48-Jährigen war es quasi ein »Heimspiel«, denn er wohnt in Isselhorst-Hollen und ist mit der Gegend vertraut. Das kam Steinert auch schon bei einem Straßen-Landemanöver vor einigen Jahren an fast gleicher Stelle entgegen.

Ohne die Verunglückten trat er am Donnerstag den Rückflug an: Der Arnsberger wurde im Gütersloher Klinikum und sein Sohn in einem Bielefelder Kinderkrankenhaus ärztlich versorgt. Steinert: »Mit dem Hubschrauber wäre der Transport auch nicht schneller gewesen.« Die Berliner Straße wurde während der Unfall-Ursachenermittlung für rund zwei Stunden in beide Richtungen gesperrt. Der Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt.

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