Gütersloh: Nach Abzugsbeschluss von 2010 investierten Briten noch 9,5 Millionen Euro Armee lässt großes Vermögen zurück

Gütersloh (WB). Obwohl die Britische Armee seit 2010 vom beschlossenen Abzug aus Deutschland wusste, hat sie weiter massiv in den Standort Gütersloh investiert. Bis zum Jahr 2014 flossen noch 9,5 Millionen Euro in den Immobilienbestand in der Kaserne.

Von Stephan Rechlin
Ein Stahlbetonbunker mitten im Gütersloher Heidesand. Schwer abzureißen, schlecht zu nutzen.
Ein Stahlbetonbunker mitten im Gütersloher Heidesand. Schwer abzureißen, schlecht zu nutzen. Foto: Wolfgang Wotke

Rechnet man die Ausgaben der Jahre 2008 und 2009 hinzu, in denen bereits über einen Abzug spekuliert wurde, kommen weitere 3,3 Millionen Euro drauf. Hinter diesen Summen steckt ein enormes Vermögen, das die ehemalige Besatzungsmacht einfach so zurücklässt.

In dem großen Quartierbauprogramm von 2003 bis 2007 wurden einer Aufstellung des Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zufolge 22,6 Millionen Euro in neue Unterkünfte investiert. Wohnungen, die noch heute in einem ausgezeichneten Zustand sind. Doch mit dem Beschluss der Regierung Cameron, Deutschland bis 2018 zu verlassen, wurden die Investitionen nicht etwa vollständig gestoppt.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag, 8. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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