Gütersloh: Bustouren der Stadtmarketing GmbH führen zurück in den Kalten Krieg Stadt öffnet Tor in unentdecktes Land

Gütersloh (WB). Die Nuklearsprengköpfe der sowjetischen Interkontinentalrakete »R-16« besaßen eine Sprengkraft von drei bis sechs Megatonnen. Vom Kreis Gütersloh wäre bei einem Angriff nicht mehr viel übrig geblieben. Doch die Schaltschränke im Piloten-Einweisungsbunker in der Princess-Royal-Kaserne stünden immer noch.

Von Stephan Rechlin
Auf Knopfdruck öffnen sich die Stahltore des Flugzeugschutzbunkers auf dem Areal der Princess-Royal-Kaserne und lassen Tageslicht hinein. Die Bunker dienten als Unterstand für die 1974 stationierten Senkrechtstarter. Insgesamt 14 solcher Bunker ließ die britische Armee bauen.
Auf Knopfdruck öffnen sich die Stahltore des Flugzeugschutzbunkers auf dem Areal der Princess-Royal-Kaserne und lassen Tageslicht hinein. Die Bunker dienten als Unterstand für die 1974 stationierten Senkrechtstarter. Insgesamt 14 solcher Bunker ließ die britische Armee bauen. Foto: Wolfgang Wote

Die britische Armee baute die Schränke auf kleinen Sprungfedern. Durch die Detonation wären sie sicherlich angehoben worden. Doch sie wären anschließend nicht umgestürzt. Die von massiven Stahlbetonmauern und doppelten Stahltüren geschützten Piloten hätten zum Gegenschlag ausrücken können.

Die Einweisungsbunker zählen zu den Überraschungen, die auf die Teilnehmer der von der Gütersloher Stadtmarketing GmbH organisierten Bustouren über das Areal der Princess-Royal-Kaserne warten. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) folgt dem Wunsch der Stadt und gibt das Gelände frei zur Besichtigung. Die drei angebotenen Touren sind bereits ausgebucht, die Stadtmarketing GmbH bemüht sich um weitere Termine.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 7. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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