Avenwewdder Bruderschaft feiert 125-jähriges Bestehen mit Sternmarsch Reckersdrees regiert Hubertus-Schützen

Gütersloh (WB/hm). Sternmarsch, Stadtkönigschießen und ein umjubelter König: Das Jubiläumsschützenfest »125 Jahre St. Hubertus Avenwedde-Friedrichsdorf« hat am Pfingstwochenende Maßstäbe gesetzt.

Und die Hände zum Himmel: Malermeister André Reckersdrees aus dem Immeldorf regiert die Hubertus-Schützen.
Und die Hände zum Himmel: Malermeister André Reckersdrees aus dem Immeldorf regiert die Hubertus-Schützen. Foto: Henrik Martinschledde

Kaiser Willy Heitmann hat die Avenwedder Hubertus-Schützen ins 125. Jahr geführt, aber wer tritt in seine Fußstapfen und regiert an den noch folgenden Tagen des Jubeljahres? Das war die spannende Frage am Montag auf dem Schützenplatz. Beantwortet hat sie André Reckersdrees. Um Punkt 13.42 Uhr ließ der selbständige Malermeister mit dem 246. Schuss die letzten Reste des Holzadlers aus dem Kugelfang fallen und machte sich damit zum König.

»Das musste einfach sein«, strahlte der 46-Jährige, bevor ihn seine Vereinskameraden auf den Schultern zur Proklamation trugen. Der Inhaber des gleichnamigen Avenwedder Handwerksbetriebs, der bereits 1994 Jungschützenkönig des Vereins war, wird mit seiner Frau Sandra regieren. Mit von der Partie bei den Feierlichkeiten waren gestern natürlich auch die Söhne der beiden, Max (11) und Ole (13).

Überschwänglich gratuliert wurde allen neuen Regenten. Am Sonntag beim Sternmarsch galt das »Herzlichen Glückwunsch« aber dem ganzen Verein. 28 Gruppen mit rund 1500 Aktiven waren gekommen, um mit der Avenwedder Bruderschaft zu feiern. Von drei Punkten aus ging es zum Schützenplatz. Zahlreiche Zuschauer säumten den Weg.

Mit von der Partie waren nicht nur befreundete Schützenvereine und Musikgruppen, sondern auch alle Sportclubs aus dem Dorf. Nachdem der stellvertretenden Bezirksbundesmeister Mario Kleine­meier die Jubiläums-Urkunde für den Bund der Deutschen Historischen Schützenbruderschaften überreicht hatte und Bürgermeister Henning Schulz im Namen der Stadt gratulierte, brachte es Brudermeister Peters auf den Punkt: »Wir waren 125 Jahre lang eine lebendige Gemeinschaft, und das wird auch in Zukunft so bleiben.«

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