Neue Hoffnung für inhaftierten Gütersloher (20) Verhaftet in Bali: Auswärtiges Amt will helfen

Gütersloh/Berlin (WB/cabo). In den Fall um den auf Bali nach einer Kneipenschlägerei inhaftierten Gütersloher (20) kommt offenbar Bewegung: Nach Auskunft seines Onkels (52) will sich das Auswärtige Amt (Berlin) in der indonesischen Hauptstadt Jakarta dafür einsetzen, dass der Deutsche in eine Haftanstalt für Jugendliche verlegt wird.

Indonesische Polizeibeamte führen den inhaftierten Gütersloher vor.
Indonesische Polizeibeamte führen den inhaftierten Gütersloher vor. Foto: EPA

Dem Gütersloher wird vorgeworfen, einen Kontrahenten (49) so schwer geschlagen zu haben, dass dieser starb. Die Familie des 20-Jährigen versucht ferner, über die Online-Petition »Freiheit für Giuliano Lemoine« Unterschriften zu sammeln.

Auf diese Weise wollen die Angehörigen erreichen, dass sich deutsche Politiker für den 20-Jährigen einsetzen. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (61) wurde um Hilfe gebeten.

Kommentare

Andere Länder, andere Sitten

Tja, der "liebe" Junge hätte sich im Klaren sein müssen, dass wenn er nicht in Deutschland ist auch keine deutschen Strafen erwarten kann. Totschlag bedeutet in vielen Ländern jahre-, wenn nicht jahrzentelang einsitzen und nicht wie hierzulande eine Bewährungsstrafe mit anschließender Resozialisierung. Wenn man einen Menschen umbringt hat man es meiner Meinung nach auch nicht anders verdient.

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