Trotz Sorgen legt Küchenindustrie in Deutschland zu – größte Produzenten aus Gütersloh und Herford Küchenbranche sieht Risiken

Köln (WB/in). Nach einem Plus von 7,0 Prozent im »Superjahr« 2015 hat die deutsche Küchenindustrie 2016 noch um 4,99 Prozent auf einen Umsatz von 11,58 Milliarden Euro zugelegt.

Bei der Möbelmesse Köln 2017 war auch Nobilia aus Verl dabei.
Bei der Möbelmesse Köln 2017 war auch Nobilia aus Verl dabei. Foto: Oliver Schabe

Für 2017 sieht Kirk Mangels, Geschäftsführer des Branchenverbandes Arbeitsgemeinschaft Moderne Küche (AMK), einige Risiken. Dazu gehören die politische Weltlage, Einschränkungen im freien Welthandel sowie ein möglicher Anstieg der Zinsen und der Ölpreise. Daher rechnet er nur noch mit einem Wachstum »im niedrigen einstelligen Prozentbereich«.

Deutschland ist nach den USA, China und Japan der viertgrößte Küchenmöbel-Hersteller. Im Land haben fünf der zehn größten Produzenten ihren Sitz im Kreis Herford oder im Kreis Gütersloh. Insgesamt beschäftigt die Branche in Deutschland 35.000 Mitarbeiter.

Mehr über die Entwicklung der für Ostwestfalen-Lippe wichtigen Branche lesen Sie am Dienstag, 9. Mai, im WESTFALEN-BLATT.

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