Holländische Gartenkünstlerin hat in Gütersloh 7000 Tulpen gepflanzt Stadtpark im schönsten Frühlingskleid

Gütersloh (WB/wow). Wer einmal in einem Meer von Tulpen baden möchte, der ist im Botanischen Garten in Gütersloh richtig. Der zeigt sich gerade in einem farbenprächtigen Frühlingskleid.

Gartenkünstlerin Jacqueline van der Kloet möchte, dass so lange wie möglich etwas blüht im Garten. Frühe, mittelfrühe und späte Sorten hat sie deshalb im Stadtpark miteinander kombiniert.
Gartenkünstlerin Jacqueline van der Kloet möchte, dass so lange wie möglich etwas blüht im Garten. Frühe, mittelfrühe und späte Sorten hat sie deshalb im Stadtpark miteinander kombiniert. Foto: Wolfgang Wotke

Die niederländische Gartenkünstlerin Jacqueline van der ­Kloet hat auf Einladung des Förderkreises Stadtpark eine Beetbepflanzung rund um den Kugelahorn kreiert, die mit 7 000 blühenden Tulpen gerade zum optischen Höhepunkt im Botanischen Garten geworden ist.

»Holland ist weltberühmt für seine bunten Tulpen«, erzählt Jacqueline van der Kloet, die für ihre Kreationen weltweit unterwegs ist. Sie hat schon in den USA, Schweden, Japan, China, Belgien, Italien und natürlich in Deutschland gearbeitet.

»Der schönste Frühling der Welt«

Jedes Jahr zwischen März und Mai, so berichtet sie, werde Holland förmlich von den Blumen »überschwemmt«, mehr als 1200 Sorten stünden dann in voller Blüte, so dass der niederländische Frühling von vielen als »der schönste Frühling der Welt« angesehen werde. »Einen Hauch davon habe ich jetzt nach Gütersloh gezaubert.«

Zwei Tage lang war van der ­Kloet im Oktober in Gütersloh und hat zusammen mit den fleißigen Mitarbeitern des Fachbereichs Grünflächen rund 500 Quadratmeter große Beete mit Blumenzwiebeln (15 pro Quadratmeter) bepflanzt, alle aus holländischer Zucht. Dazu setzte sie Schachbrettblumen, Narzissen, Veilchen, Vergissmeinicht und Zuggräser. Nichts hat Jacqueline van der Kloet, die in Amsterdam lebt, hier dem Zufall überlassen.

In drei Wochen verschwindet die Farbenpracht

Mit Zwiebelblühern hat sie jahrzehntelange Erfahrung gesammelt. Was sich in ihrem Garten gut macht, findet auch Einzug in die Planungen. Mit ihrem Wissen und Können verzaubert sie die Gärten, gibt ihnen etwas Magisches. So entstehen ihre Gartenbilder. »Allerdings sollen diese immer aussehen, wie von der Natur geschaffen«, verrät sie.

Keine Frage: Ob in Europa oder in Asien – ihre Pflanzungen setzen Maßstäbe. »Heute sehe ich zum ersten Mal das Ergebnis und bin mehr als nur zufrieden. Ich bin schlichtweg begeistert«, erklärte die »Tulpendesignerin«. In der Tat, denn der Anblick dieser Blütenpracht überwältigt. »Leider kann man sie nur noch drei Wochen bewundern, danach verblühen sie langsam.«

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