Eigentümer der Gaststätte »Alex« sehen sich durch Bebauungsplan massiv geschädigt Wellerdiek-Areal: Anlieger prüft Klage

Gütersloh (WB). Der Termin beim Bielefelder Verwaltungsrechtsexperten Burkhard Zurheide steht. Dort wird in der kommenden Woche eine Klage gegen den neuen Wellerdiek-Bebauungsplan vorbereitet, der am Dienstag im Gütersloher Planungsausschuss beraten wird. Projektentwicklerin Heike Winter (Geno Immobilien) ist überrascht – sie geht nach wie vor von einem einvernehmlichen Verfahren aus.

Von Stephan Rechlin
»Besitzstände werden missachtet«: Immobilienmakler Reinhard Diekmannshenke prüft den Bebauungsplanentwurf zum Wellerdiek-Areal.
»Besitzstände werden missachtet«: Immobilienmakler Reinhard Diekmannshenke prüft den Bebauungsplanentwurf zum Wellerdiek-Areal. Foto: Carsten Borgmeier

Es geht um die jahrelang vom Ausschuss geforderte »Durchlässigkeit« des 6000 Quadratmeter großen Areals. Es soll nicht rundum von durchgängigen Neubaufassaden eingegrenzt werden, sondern durch Zugänge an verschiedenen Stellen für Passanten und Radfahrer offen bleiben. Einer dieser Zugänge ist auf dem Grundstück Strengerstraße 11 vorgesehen, der Gaststätte »Alex«. Er ist dem Plan zufolge 5,50 Meter breit und zwölf Meter tief. Damit müssten zwei Garagen auf dem Grundstück verschwinden. Die Eigentümergemeinschaft soll diese rund 60 Quadratmeter offenbar herausrücken, ohne eine Entschädigung zu bekommen. Das wäre ein immenser Schaden, weil dort auch viergeschossig gebaut werden könnte.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag, 28. März, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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