Klinikum setzt in Derivaten auf steigende Zinsen – weniger Einnahmen mit Zytostatika Tauschgeschäft ohne Glück

Gütersloh (WB). Das 1,6 Millionen Euro hohe Jahresdefizit des Städtischen Klinikums überrascht den Aufsichtsrat höchstens in dieser Höhe. Über den negativen Verlauf des Geschäftsjahres sind die Mitglieder regelmäßig informiert worden.

Von Stephan Rechlin
Der von Klinikums-Geschäftsführerin Maud Beste gewiesene Weg zum »Magnetkrankenhaus« birgt Risiken.
Der von Klinikums-Geschäftsführerin Maud Beste gewiesene Weg zum »Magnetkrankenhaus« birgt Risiken. Foto: Wolfgang Wotke

Einer der Prüfungsthemen in der gestrigen Sitzung dürften zwei im Jahre 2012 abgeschlossene Kreditverträge sein. Für den Neubau des Parkdecks und der Zytostatika-Herstellung (Krebsbehandlungsmittel) nahm das Klinikum bei der Sparkasse Gütersloh 2,7, bzw. 1,7 Millionen Euro auf.

Um sich den im Vorjahresvergleich günstigen Zinssatz langfristig zu sichern, schloss das Klinikum darüber hinaus zwei Zinsderivat-Verträge mit der Landesbank für Hessen und Thüringen (Helaba) ab, so genannte Zinssatz-Swapgeschäfte. Im Gegensatz zum befürchteten Anstieg aber sanken die Zinsen in den folgenden Jahren bis heute noch weiter.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel am Dienstag, 21. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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