Trotz mäßiger Temperaturen startet das Nordbad die Saison Kühler Sprung in den Mai

Gütersloh (WB). Nur zehn Grad Celsius, Regenschauer, Wind und ein Sonne-Wolken-Mix – der Frühling trägt leider noch »Parka«. Doch das soll sich ändern. Schließlich öffnet an diesem Samstag, 30. April, das Gütersloher Nordbad und läutet damit die Freiluftsaison für Schwimmer ein.

Von Wolfgang Wotke
Letzter Schliff für die neue Freiluftsaison im Gütersloher Nordbad: Selbst die Startblöcke am Becken säubert die 17-jährige Auszubildende Pia Rempe.
Letzter Schliff für die neue Freiluftsaison im Gütersloher Nordbad: Selbst die Startblöcke am Becken säubert die 17-jährige Auszubildende Pia Rempe. Foto: Wolfgang Wotke

Bäderleiter Marco Rempe wünscht sich einen tollen Bade-Sommer. Am Freitagmorgen hat der 45-Jährige das Freibad an der Kahlertstraße zum letzten Mal inspiziert, bevor sich dann an diesem Samstag um 6 Uhr die Tore öffnen. Den Frühschwimmern wird dann als erstes die nagelneue Uhr mit digitaler Temperaturanzeige am Turm-Springerbecken auffallen. Die Betonfundamente für neue Bänke sind bereits in den Boden rund um das riesige Schwimmbecken eingelassen, die Bänke fehlen aber noch. Rempe: »Die werden in der nächsten Woche dann fest verankert und bleiben auch über den Winter hinaus, denn sie sind wetterfest.« So habe man keinen Ärger mehr mit den alten Holzbänken, die teilweise splitterten.

Kleine Liegewiese ist wieder freigegeben

Das Team um den Bäderchef liegt derweil bei den Vorbereitungen für die Badesaison voll in der Zeit: Die Becken sind längst gefüllt, am Freitag haben die Mitarbeiter dem Bad noch den letzten Feinschliff gegeben und die Grünlagen gestutzt oder einige lädierte Fliesen ausgewechselt. Endlich ist auch die kleine Liegewiese vor dem Hallenbad wieder freigegeben. Sie war zwei Jahre lang von einem Bauzaun abgegrenzt. Ab sofort, so Rempe, gebe es mehr Platz für sonnenhungrige Gäste.

Wenn es jetzt endlich los geht, dann sollen es die Schwimmer bei den momentanen Außentemperaturen natürlich schön warm haben im Wasser – konstant um die 23 Grad. Dafür sorgt das Blockheizkraftwerk in einem Nebenanbau des Hallenbades. Stadtwerke-Sprecher Roland Stüwe bringt es auf den Punkt: »Das tägliche Bahnenziehen an der doch noch sehr frischen Luft hält auch topfit.«

Samstags jetzt eine Stunde länger

Schwimmen, planschen, spielen: Mit seinen vier Becken bietet das Nordbad erfrischenden Wasserspaß für Groß und Klein. Das Beachvolleyballfeld ist hergerichtet und kann umgehend genutzt werden. Zum Positiven haben sich diesmal auch die Öffnungszeiten geändert. »Samstags haben wir jetzt eine Stunde länger auf, also bis 20 Uhr«, berichtet Marco Rempe. Selbst die Eintrittspreise bleiben 2016 stabil. So kostet ein Ticket für einen Erwachsenen vier Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro. Für eine Familien-Tageskarte muss man acht Euro berappen, die Jahreskarte erhält man für 80 Euro. Am Sonntag, 4. September, endet in diesem Jahr die Freibadsaison.

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