Wellerdiek: Geno/G-eins wissen städtebauliche und finanzielle Aufgabe zu stemmen Kluge Antworten, langer Atem

Gütersloh (WB). Die überraschende Wende im neun Jahre dauernden Streit über die Entwicklung des Wellerdiek-Areals ruft in den sozialen Medien die alten Gegner auf den Plan. Mit dem Erwerb des Quartiers durch das Duo Geno-Immobilien/G-eins und ihrer Protagonisten Heike Winter und Architekt Walter Hauer habe sich mal wieder »das Gütersloher Kartell« gegen Investoren von außen durchgesetzt.

Von Stephan Rechlin
Geno-Geschäftsführein Heike Winter und Architekt Walter Hauer haben inzwischen schon so manches Großprojekt gemeinsam miteinander gestemmt. Auf dem Wellerdiek-Areal erwartet sie in den kommenden Jahren eine anspruchsvolle Herausforderung.
Geno-Geschäftsführein Heike Winter und Architekt Walter Hauer haben inzwischen schon so manches Großprojekt gemeinsam miteinander gestemmt. Auf dem Wellerdiek-Areal erwartet sie in den kommenden Jahren eine anspruchsvolle Herausforderung. Foto: Wolfgang Wolte

Architekt Walter Hauer hatte in dieser Debatte vor allem den Projektentwicklern Gazit und Ten Brinke vorgeworfen, für die Realisierung ihrer Einkaufscenter-Pläne den Niedergang der Gütersloher Innenstadt in Kauf zu nehmen. Im Namen einer »Arbeitsgemeinschaft Gütersloher Innenstadt« (AGGT) präsentierte er im Oktober 2009 in der Volksbank einen Gestaltungsentwurf für das Wellerdiek-Areal »im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements« und ohne geschäftliche Interessen auf dem Areal verfolgen zu wollen. Dieser Entwurf war ein Vorläufer jenes Entwicklungskonzeptes, das im Februar 2014 den städtebaulichen Wettbewerb zur künftigen Gestaltung des Wellerdiek-Areals gewann. Das von den Gütersloher Architekten Walter Hauer und Raimund Heitmann entwickelte Konzept wurde zum Leitfaden der politischen Beratungen im Rathaus, weil es Lösungen für eine Reihe städtebaulicher und wirtschaftlicher Fragen aufzeigte, die sonst kein anderes Projekt und kein anderer Entwurf bis dahin geboten hatte.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel am Donnerstag, 28. April, im WESTALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.