Ein Kangoo-Fahrer übersieht einen Abbiege-Vorgang – und löst damit vier Unfälle aus Kettenreaktion auf dem Stadtring

Gütersloh (WB). Ein schwerer Unfall hat am Samstagmorgen den Verkehr auf dem Stadtring Kattenstroth blockiert. Eine Fiat-Fahrerin wollte links abbiegen – der ihr folgende Renault-Kangoo-Fahrer übersah das und reagierte zu spät.

Bei vier aufeinander folgenden Unfällen sind auf dem Stadtring Kattenstroth zwei Frauen verletzt worden. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 25 000 Euro.
Bei vier aufeinander folgenden Unfällen sind auf dem Stadtring Kattenstroth zwei Frauen verletzt worden. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 25 000 Euro. Foto: Wolfgang Wotke

Am Samstagmorgen befuhr eine 24-jährige Gütersloherin mit ihrem Fiat Punto den Stadtring Kattenstroth und beabsichtigte nach links in die Zufahrt zu den Häusern 90 - 106 einzubiegen. Sie stoppte ihren Fiat, um den Gegenverkehr aus Richtung Wiedenbrücker Straße (B 61) passieren zu lassen. Den Haltevorgang der 24 Jährigen übersah dem Polizeibericht zufolge ein 45-jähriger Pkw-Fahrer aus Rheda, der sich mit seinem Renault Kangoo hinter der 24-Jährigen befand. Der 45 Jährige prallte mit seinem Renault auf den Fiat der Gütersloherin und schleuderte diesen in den Gegenverkehr.

Der Fiat prallte in einen entgegenkommenden Opel Corsa, der von einer 43-Jährigen aus Rietberg geführt wurde. Dies wiederum überraschte einen 43-Jährigen aus Rietberg, der sich mit seinem Sprinter hinter ihrem Pkw befand und auf den Opel Corsa aufprallte. Durch die Zusammenstöße wurden die beiden Frauen verletzt und zur Beobachtung in die Gütersloher Krankenhäuser gebracht. Drei der Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von Gütersloher Abschleppunternehmen an der Unfallstelle geborgen. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Berufsfeuerwehr Gütersloh an der Unfallstelle aufgenommen und entsorgt (beseitig). Während der Unfallaufnahme war der Stadtring einseitig gesperrt. Kurzfristig wurde der Stadtring insgesamt für beide Fahrtrichtungen gesperrt um eine qualifizierte Unfallaufnahme zu ermöglichen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 25 000 Euro.

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