Stadt gewinnt Beton-Prozess Syrisch-orthodoxe Kirchengemeinde muss Schadensersatz zahlen

Gütersloh (WB). Die Stadt Gütersloh hat das Verfahren um Schadensersatz wegen Einleitens von Beton in einen Abwasserkanal gewonnen.

Das Urteil des Verwaltungsgerichtes Minden liegt jetzt vor. Damit wurde der Klage der Stadt Gütersloh gegen die syrisch-orthodoxe Kirchengemeinde St. Stephanus stattgegeben, in der es um die Leistung von Schadensersatz ging. Konkret hatte die Stadt die Gemeinde aufgrund von Kosten in Anspruch genommen, die ihr durch die  Erneuerung eines mit Beton verstopften Regenwasserkanals entstanden waren.

Das Gericht hat nun entschieden, dass die Gemeinde der Stadt die Kosten erstatten muss. Denn die konkreten Umstände sprächen dafür, dass der Beton über die Hausanschlussleitung der Gemeinde eingeleitet wurde. Wer die Einleitung vorgenommen hat, sei indes nicht bekannt und auch unerheblich. Die gegenteilige Darstellung der Beklagten halte das Gericht hingegen, laut einer Mitteilung der Stadt, für reine Spekulation, die durch keine Tatsachen erhärtet werde. Für die Kanalsanierung musste die Stadt mindestens 6000 Euro aufwenden.

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