Stadt fordert 10.000 Euro von Kirchengemeinde Betonstreit: Urteil vertagt

Gütersloh/Minden (WB/cabo). In dem Verfahren um Schadensersatz  wegen Einleitens von Beton in einen  Abwasserkanal hat das Verwaltungsgericht Minden am Mittwoch noch kein Urteil verkündet.

Die Gütersloher Stadtverwaltung fordert (wir berichteten) von der syrisch-orthodoxen Kirchengemeinde St.-Stephanus einen Betrag von etwa  10.000 Euro, der für die Bauarbeiten zur Sanierung der verstopften Rohre an der Hohenzollernstraße angefallen sein soll.

Da sich die Gemeinde (450 Mitglieder) aber keiner Schuld bewusst ist und die Rechnung deshalb nicht begleichen will, hat die Stadt Gütersloh Schadensersatzklage vor dem Verwaltungsgericht erhoben. Demnach soll Anfang 2013 durch eine externe Firma festgestellt worden sein, dass flüssiger Beton vom Grundstück der Gemeinde aus durch eine Zuleitung in die städtische Kanalisation gelaufen war und aushärtete.

Nach Auskunft von Rechtsanwalt Isa Celik, der die Kirchengemeinde vertritt, habe die Stadt in der Verhandlung eine außergerichtliche Einigung mit Teilung der Kosten je zur Hälfte ausgeschlagen. Der Vorsitzende Richter Burkhard Bünte will eine Entscheidung frühestens Mitte nächster Woche bekanntgeben.

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