Annett Rassfelds Lagotta-Romagnolo-Hunde stammen von einer seltenen Rasse ab Putziges Trüffel-Schnüffel-Trio

Gütersloh (WB). Wer Annett Rassfeld auf ihrem idyllisch gelegenen Pavenstädter Anwesen besucht, wird zunächst mit einem nicht gerade freundlichen Gebell begrüßt. Doch nach dem ersten Beschnuppern lassen sich Ambra (4), ihre Tochter Amelie (2) und Beppono (sieben Monate) selbst von Fremden gern streicheln und kraulen.

Von Uwe Caspar
Putziges Trio: Die Gütersloherin Annett Rassfeld mit ihren Lagotti-Vierbeinern Ambra, Ameli und Beppono. Die seltene, aus Italien stammende Hunderasse gilt als gelehrig, menschenfreundlich und aufgeweckt.
Putziges Trio: Die Gütersloherin Annett Rassfeld mit ihren Lagotti-Vierbeinern Ambra, Ameli und Beppono. Die seltene, aus Italien stammende Hunderasse gilt als gelehrig, menschenfreundlich und aufgeweckt. Foto: Uwe Caspar

Es sind keine gewöhnlichen Bellos, die sich mit Streicheleinheiten verwöhnen lassen und aus bella Italia stammen: Das mit seinem gekräuselten Fell putzig aussehende Trio zählt zu der raren Rasse der Lagotto-Romagnolo-Hunde. Ihre Spezialität: Sie können Trüffel erschnüffeln, darauf sind sie auch gezüchtet.

»Leider ist die Trüffelsuche in  Deutschland noch gesetzlich verboten,  während sie in fast allen anderen europäischen Ländern erlaubt ist«, zeigen Annett Rassfeld und ebenso ihre Züchter-Kollegen keinerlei Verständnis für das Verbot. Zumal es gar nicht stimmen soll, dass Trüffel in Deutschland angeblich selten sind und deshalb seit 1986 auf der Roten Liste stehen.

Laut Rasssfeld wachsen in deutschen Waldböden viele dieser Edelpilze, man müsse sie gar nicht aus China importieren. So kann Rassfelds muntere Rasselbande auf zwölf Pfoten vorerst nur im Ausland auf Trüffeljagd gehen.

Mehr lesen Sie am Montag in der Gütersloher Ausgabe des WESTFALEN-BLATTES.

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