Im Kreis Gütersloh liegt in vier der 13 Kommunen der Inzidenzwert über 200 - Ausgangsbeschränkungen aufgehoben
Versmold knackt 200er-Marke

Gütersloh (WB/du) -

Im Kreis Gütersloh überschreiten mittlerweile vier der 13 Kommunen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 200. Neben Schloß Holte-Stukenbrock haben auch Borgholzhausen, Versmold und Rietberg die kritische Marke überschritten.

Samstag, 09.01.2021, 13:54 Uhr
Symbolbild Foto: imago images/MiS

In Schloß Holte-Stukenbrock ist der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen von 229,7 am Freitag auf 256,0 am Samstag gestiegen. Darauf folgt Rietberg mit 248,1 am Samstag (Freitag 241,5). In Borgholzhausen ist der Inzidenzwert von 232,3 auf 210,2 gesunken, Versmold hat die 200er Marke am Samstag überschritten und liegt bei 229,0. Freitag waren es noch 174.

Die Stadt Gütersloh kratzt mit 196,5 (199,4) nur knapp am kritischen Wert. Am niedrigsten ist der Inzidentwert im Kreis Gütersloh in Werther mit 87,9 (70,3). Der Inzidenzwert für den gesamten Kreis liegt laut Robert-Koch-Institut bei 181,7 (175,1).

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand Samstag, 0 Uhr, 11.506 (Freitag: 11.437) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 10.335 (10.160) Personen als genesen und 1001 (1.111) als noch infiziert. Von den 1001 noch infizierten Personen befinden sich 889 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 112 Patienten (118) stationär behandelt. Davon müssen zehn Personen (11) intensivmedizinisch versorgt und acht beatmet werden (11).

Es hat vier weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind zwei über 70-Jährige aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh und zwei über 80-jährige Personen aus Schloß Holte-Stukenbrock und Verl. Seit Beginn der Pandemie sind 170 Personen (166) im Kreis Gütersloh an oder mit Covid-19 verstorben.

Unterdessen hat der Kreis Gütersloh die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben. Ab Montag gilt die NRW-Verordnung, die aus der Bund-Länder-Vereinbarung zum Schutz vor Corona resultiert. Zum selben Zeitpunkt läuft die Allgemeinverfügung des Kreises Gütersloh aus, die infolge der Inzidenzen über 200 seit dem 28. Dezember gilt. So durften die Menschen im Kreis abends nach 22 Uhr Wohnungen nur aus triftigem Grund verlassen.

„Aktuell liegen die Voraussetzungen für den Erlass einer weiteren, sich unmittelbar anschließenden Allgemeinverfügung nicht vor“, heißt es in der Mitteilung des Kreises. Denn die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Gütersloh liege – auch angesichts der reduzierten Testungen über die Feiertage - bereits seit mehreren Tagen unter 200.

Und weiter: „Vor diesem Hintergrund wird der Kreis Gütersloh zunächst weiter beobachten, wie sich die Inzidenz im Rahmen des nun normalen Testgeschehens entwickelt. Nur auf dieser Grundlage kann man dann wirklich verlässlich und gerichtsfest beurteilen, welche Maßnahmen neben dem strengen Lockdown weiterhin erforderlich sind.“ Der Spielraum für zusätzliche angemessene Maßnahmen werde durch die weiteren Verschärfungen der Coronaschutzverordnung immer kleiner.

 

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