Arbeiten an der künftigen A 33 in Borgholzhausen kommen zügig voran Optimales Erdbauwetter

Borgholzhausen (WB). Wer die A-33-Baustelle an der Überführung Holtfelder Straße dieser Tage kreuzen will, muss tagsüber höllisch aufpassen. Fast im Sekundentakt kreuzen schwere Baumaschinen, Traktoren mit Dumper und mächtige Vierachser die Strecke.

Von Burkhard Hoeltzenbein

Auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Halle und Borgholzhausen röhren die Maschinen, fressen Raupen, Bagger und Walzen die Schneise durch die Landschaft, auf der künftig der Verkehr zwischen Paderborn und Osnabrück dann ohne lästige B-68-Schleichfahrt rollen soll.

Eine Brücke fehlt noch

»Jetzt muss es auch vorwärts gehen. Wir haben allerbestes Wetter für Erdarbeiten«, sagt Wilhelm Willenberg, Projektleiter für den Autobahnbau von Straßen.NRW in Bielefeld. Der Fachmann hat sich frisch am Mittwochmorgen ein eigenes Bild vom aktuellen Stand gemacht. Eine Grünbrücke am Bach »Neue Hessel« muss noch betoniert werden. Das letzte dann noch fehlende Brückenbauwerk nimmt die für diesen Bauabschnitt verantwortliche Firma Strabag in Kürze an der Oldendorfer Straße in Angriff. Ende Juli sollen alle Brückenbauten abgeschlossen sein.

Acht Meter Höhenunterschied

Am anderen Ende der Trasse, an der B 476 in Borgholzhausen, buddeln die Bauarbeiter an der Anbindung der A 33 von Osnabrück. Acht Meter Höhenunterschied müssen hier ausgeglichen werden. Das Erdmaterial transportieren riesige Vierachser über die Schneise an Stellen, wo dieses gebraucht wird. Im Storck-Wald am Paulinenweg wird der Boden wieder verbaut. Auch für die Rampen an den Brücken Stockkämper Straße und Hesselner Straße wird der Boden benötigt. An einigen Abschnitten, etwa zwischen Eschweg bis Holtfelder Straße, ist die Straße schon erkennbar. Auf 1,5 Kilometer Länge ist die erste Asphalt-Tragschicht aufgebracht.

Auch bei der meist unsichtbaren Infrastruktur kommen die Arbeiten voran. Am Lönsweg ist das Regenklärbecken für den Loddenbach samt nachgelagertem Speicherbecken ebenfalls fertig.

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