Bielefelder Pharma- und Kosmetikkonzern trotzt der Corona-Krise – Medikament gegen krankhaftes Schwitzen entwickelt
Dr. Wolff wächst um neun Prozent

Bielefeld (WB). -

Das Bielefelder Pharma- und Kosmetikunternehmen Dr. Wolff (Alcina, Alpecin, Linola, Plantur) hat das Corona-Jahr 2020 auch dank der Herstellung von Desinfektionsmitteln mit einem Wachstumsschub von neun Prozent auf 341,1 (2019: 313,4) Millionen Euro abgeschlossen. Von Paul Edgar Fels
Donnerstag, 22.04.2021, 14:18 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.04.2021, 14:18 Uhr
Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wolff Group, zieht eine positive Bilanz des Jahres 2020. Foto: Dr. Wolff
  „Es war ein sehr anstrengendes Jahr, aber wird sind gut durchgekommen und haben der Krise getrotzt“, lautet das Fazit von Eduard R. Dörrenberg, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wolff Group. Auch das erste Quartal 2021 sei mit einem Umsatzplus von 3,4 Prozent erfolgreich gelaufen. Dörrenberg kündigte am Donnerstag zudem an, dass das Unternehmen vermutlich im zweiten Quartal 2022 erstmals seit rund 15 Jahren wieder ein selbst entwickeltes Medikament auf den Markt bringen werde. Dabei handelt es sich um eine sogenannte GPB-Creme zur Behandlung von Hyperhidrose – also krankhaftes Schwitzen in den Achseln. Die Zulassung bei den entsprechenden Behörden sei beantragt. „Wir rechnen damit, dass das Verfahren in einem Jahr abgeschlossen ist“, sagt Dörrenberg. Neben Deutschland werde das neue Medikament vermutlich kurz darauf auch in Spanien, Portugal und Italien auf den Markt kommen. „Das ist ein Meilenstein“, betont Dörrenberg.
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