Prof. Sven Thoms erforscht an Uni Bielefeld seltene genetische Erkrankungen
Kleine Fehler mit schweren Folgen

Bielefeld -

Es sind die kleinsten Zell bestandteile, so genannte Organellen, denen das Forschungsinteresse von Prof. Dr. Sven Thoms gilt. Denn wenn spezielle Organellen, die „Peroxisomen“, nicht richtig ausgebildet werden oder ihre Funktion nicht erfüllen, kann das zu schweren, sogar tödlichen Erkrankungen führen. Von Sabine Schulze
Freitag, 23.04.2021, 02:05 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 23.04.2021, 02:05 Uhr
Prof. Dr. Sven Thoms vor der Baustelle des Forschungsgebäudes der Medizinischen Fakultät: Hier wird auch er kü Foto: Schulze
Thoms, 50, ist neu an die Universität Bielefeld, genauer: an die Medizinische Fakultät OWL berufen worden. Er wird in der Biochemie und Molekularmedizin forschen und lehren. Sein Schwerpunkt liegt in der Erforschung seltener genetischer Gehirn- und Muskel-Erkrankungen und eben auch der Peroxisomen. „Man kennt diese Zellorganellen seit den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts und weiß seit den 70er Jahren, dass Defekte der Peroxisomen die Ursache von Erkrankungen sind“, erklärt er. Eine solche, nur Monate nach der Geburt tödlich verlaufende Erkrankung ist das Zellweger-Syndrom, benannt nach einem Kinderarzt.
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