Kinderärzte-Sprecher Marcus Heidemann aus Bielefeld: Schnelltests weitgehend unproblematisch
„Da kann eigentlich nichts passieren“

Bielefeld (WB). -

Auch Kinder und Jugendliche sollten möglichst schnell gegen das Coronavirus geimpft werden. Dafür hat sich am Montag der Bielefelder Kinder- und Jugendarzt und Vorsitzende des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Westfalen-Lippe, Dr. Marcus Heidemann (50), im Gespräch mit dieser Zeitung ausgesprochen. Von Paul Edgar Fels
Montag, 19.04.2021, 22:39 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.04.2021, 22:39 Uhr
Eine Schülerin führt vor Unterrichtsbeginn einen Corona-Selbsttest durch. Foto: Jörg Carstensen/dpa
„Die Impfpriorisierung lässt die Kinder derzeit ganz hinten“, bedauert Heidemann. Dabei sei etwa der Impfstoff von Biontech für Jugendliche ab 16 Jahre zugelassen. „Wir hätten keine Probleme, die Jugendlichen jetzt zu impfen, wenn die strengen Risikopatienten geschützt sind.“ Auch die Studien für die Gruppe der 12- bis 15-Jährigen seien weitgehend abgeschlossen, so dass man Kinder ab 12 Jahren ebenfalls bald impfen könnte. Schulen müssten dann nach den Sommerferien nicht mehr geschlossen werden, selbst wenn die Inzidenzen hoch sind, sagt Heidemann. Das Impfen für die Kinder unter 12 Jahren könnte dann Anfang 2022 möglich sein. „Bevor sich Betriebsärzte in Stellung bringen, sollten wir überlegen, Kindern und Jugendlichen die Impfung anzubieten.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7924795?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7924795?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F
Als Udo Lindenberg in Bielefeld Auftrittsverbot bekam
Auf dem Album „Sister King Kong“ veröffentlichte Udo Lindenberg ein Jahr nach dem ausgesprochenen Auftrittsverbot den Song „Rätselhaftes Bielefeld“, „seine“ Reaktion auf den Vorfall.
Nachrichten-Ticker