Notbremse, was nun? In Bielefeld gilt, was schon mal galt
Alarmstufe Rot: Jüngere trifft es stark

Bielefeld -

Alarmstufe Rot. So ist die Situation in Bielefeld. Insbesondere sind es die hohen Inzidenzwerte bei den jüngeren Menschen, die Anlass zur Sorge geben. Bei den 10- bis 19-Jährigen liegt dieser Messwert bereits bei über 300. Von André Best
Montag, 19.04.2021, 18:33 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.04.2021, 18:33 Uhr
Die gelben Balken zeigen, wie dramatisch die Situation in Bielefeld ist. Vor allem die jüngeren Menschen zählen mittlerweile zu einer Risikogruppe. Der Inzidenzwert bei den 10- bis 19-Jährigen liegt bereits über 300. Aber auch 20- bis 50-Jährige stecken sich immer häufiger an, auch wegen der Virusvariante B.1.1.7. Foto: Stadt Bielefeld / dpa / Grafik: Heinz Stelte
Weit über 200 beträgt die Inzidenz auch bei den 20- bis 50-Jährigen. „Wir sahen uns gezwungen, jetzt schnell die eigene Notbremse zu ziehen und nicht abzuwarten, bis die neue bundesweite Regelung am Ende dieser Woche in Kraft tritt“, sagt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger. „Die Situation ist nicht gut. Wir wollten dem schlechten Verlauf nicht sehenden Auges zusehen.“ In den Kitas und Schulen meldeten die Labore zuletzt ständig neue Infektionen – Tendenz steigend.
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