Bislang wurde unter Wasser betoniert, jetzt geht‘s im Trockenen weiter – Streit um Baupanne vor Bielefelder Landgericht
Das neue Regenbecken hält dicht

Bielefeld (WB) -

Azurblau schimmerte das Wasser in der Baugrube unweit des Finanzamtes und zog nicht nur deshalb die Blicke der Passanten auf sich. Auch die Dimension des künftigen Regenrückhaltebeckens von 40 mal 60 Metern und die Tatsache, dass mit Hilfe von Tauchern unter Wasser gearbeitet wurde, macht die Baustelle zu einer der spektakulärsten in der Stadt. Inzwischen ist das Wasser abgelassen, nach einer Panne und einer Zwangspause die nächste Bauphase erreicht. Von Peter Bollig
Montag, 19.04.2021, 08:50 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.04.2021, 08:50 Uhr
An der Teutoburger Straße/Ecke Ravensberger Straße entsteht Bielefelds größtes Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von 6000 Kubikmetern. Foto: Thomas F. Starke
Um sechs Monate haben sich die Arbeiten am Regenrückhaltebecken – dem mit Abstand größten in Bielefeld – verzögert: Als 230 Stahlstangen, die das unterirdische Becken gegen den Grundwasserdruck wie Anker im Boden halten sollen, bis in 20 Meter Tiefe gesetzt wurden, kam es zu der Panne. Gericht entscheidet In großer Menge trat Beton aus, der in die Bohrlöcher gepresst wurde , und sammelte sich am Grund des Beckens. Weil unter Wasser gearbeitet wurde, fiel das zu spät auf. Wie Michael Haver vom städtischen Umweltbetrieb (UWB) berichtet, folgten Differenzen mit dem Bauunternehmen und Gutachten darüber, wie der Beton entfernt werden könnte. Das überschüssige Material wurde inzwischen ausgebaggert.
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