Vergewaltigungsserie durch Assistenzarzt: Noch eine Patientin will Unregelmäßigkeiten gemeldet haben
Weitere Vorwürfe gegen Bethel-Chefarzt

Bielefeld -

Bei der Kripo Bielefeld hat sich eine weitere Patientin gemeldet, die 2019 im Evangelischen Krankenhaus Bethel von einem Assistenzarzt betäubt und vergewaltigt wurde. Die Aussage der Frau belastet möglicherweise den Chefarzt der Klinik, gegen den die Staatsanwaltschaft Bielefeld seit Monaten wegen Beihilfe zur Vergewaltigung ermittelt. Von Christian Althoff
Donnerstag, 15.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021, 03:00 Uhr
In der Neurologie des Klinikums Bethel wurden Patientinnen vergewaltigt, das ist durch Videos belegt.
Wie berichtet, hatte die Polizei im September 2020 einen Assistenzarzt festgenommen , der Patientinnen nachts mit dem Mittel Propofol in tiefen Schlaf versetzt und sie dann missbraucht hatte. Kurz nach seiner Festnahme hatte er sich in der U-Haft das Leben genommen.  Rechtsanwalt Daniel Farrokh aus Bad Oeynhausen vertritt ein Opfer. Er sagt: „Meine Mandantin lag im August 2019 mit unklaren Beschwerden in der Neurologie. In der Nacht vor ihrer Entlassung wurde sie wach, als sich der Assistenzarzt an ihrem Zugang zu schaffen machte. Dann verlor sie die Erinnerung.“ „Die Frau wurde abgekanzelt“ Am nächsten Morgen seien der Chefarzt, ein Oberarzt und eine Ärztin zur Visite gekommen. „Meine Mandantin fragte, was ihr der Assistenzarzt in der Nacht gegeben habe. Sie hatte den tiefen Schlaf genossen und gehofft, man könne ihr das Mittel möglicherweise für zu Hause verschreiben.“ Die Ärzte hätten sich nur ratlos angesehen und gesagt, sie habe nichts bekommen. „Meine Mandantin ist aber hartnäckig geblieben.
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