Die rechtsradikale „Gruppe S.“ soll Terroranschläge geplant haben und steht von heute an vor Gericht
Nur der Kronzeuge ist auf freiem Fuß

Minden -

Polizisten sollten getötet werden, Politiker, Kinder und Muslime: So zumindest soll es in Chats stehen, die Polizisten über Monate mitgelesen haben. Von Christian Althoff
Dienstag, 13.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 13.04.2021, 03:00 Uhr
14. Februar 2020: Polizisten verlassen das Haus des Fliesenlegers Thomas N. in Minden, wo sich die Gruppe sechs Tage vorher getroffen hatte. Foto: Althoff
In Stuttgart-Stammheim beginnt am heutigen Dienstag der Prozess gegen elf mutmaßliche Rechtsterroristen und einen Unterstützer, der bis zu seiner Festnahme im Polizeipräsidium Hamm beschäftigt war. In der Verhandlung geht es um die Gründung und die Mitgliedschaft einer terroristischen Vereinigung und Verstöße gegen das Waffengesetz. Die Gruppe ist nach ihrem Anführer Werner S. (55) als „Gruppe S.“ bekannt.  Der 8. Februar 2020 war ein Samstag. Es war eine verschworene Truppe, die sich im Haus von Thomas N. (56) in Minden traf, um – so sieht es die Bundesanwaltschaft – Anschläge in Deutschland zu planen. Der selbstständige Fliesenleger war den Behörden als „Reichsbürger“ bekannt. Er teilte im Internet Posts, in denen Angela Merkel als „verbrecherische Kreatur“ bezeichnet und gegen Juden gehetzt wurde.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7912993?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7912993?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198387%2F2513179%2F
Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf unter 100
Thais Räßler, derzeit im Bundesfreiwilligendienst, bereitet in einem Impfbus des Deutschen Roten Kreuz eine Corona-Schutzimpfung vor.
Nachrichten-Ticker