Besitzer des denkmalgeschützten Gebäudes in Bielefeld-Deppendorf und Umweltamt uneins über Parkplätze
Weiter Ärger an der Wassermühle

Bielefeld -

Der Umbau der alten Wassermühle Deppendorf ist so gut wie abgeschlossen. Doch ob es dort wie geplant öffentliche Gastronomie und Kulturveranstaltungen geben wird, sobald die Corona-Pandemie dies zulässt, ist aktuell fraglich. Von Hendrik Uffmann
Montag, 12.04.2021, 02:57 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.04.2021, 02:57 Uhr
Hans Westfeld und Geschäftsleiterin Susanne Wilking an dem Durchlass des Schwarzbachs, dessen Verbreiterung der Mühlenbesitzer vorschlägt. Foto: Thomas F. Starke
Grund sind Differenzen zwischen Inhaber Hans Westfeld und der Stadt, bei denen es nicht nur um die seit Jahren umstrittene Verlegung des Schwarzbach geht, sondern nun vor allem um die Frage der Parkplätze. „Und wenn die Stadt nicht auf uns zukommt, dann werden wir die Mühle nicht als Ausflugsgastronomie und für Kulturevents öffnen“, erklärt Westfeld. Ende 2015 hatte der Unternehmer die 1697 errichtete Mühle an der Schloßstraße an der Grenze zu Werther gekauft und umfangreich renoviert und umgebaut – als Ort für Feiern und Veranstaltungen und als kleines Hotel mit sechs Zimmern und einem Familienzimmer. Darüber hinaus sollte es vor allem am Wochenende Gastronomie geben sowie Konzerte und Lesungen. Start war dann im Januar des vergangenen Jahres. Doch um den Gastronomiebetrieb genehmigt zu bekommen, sollte Hans Westfeld zunächst sieben Stellplätze nachweisen. Vier hat er direkt vor der Mühle an der Schloßstraße als geschotterte Fläche angelegt.
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