Kommentar zum Infektionsgeschehen in Bielefeld
Dabei sind uns Schüler doch so wichtig...

Schule auf, Schule zu, Schule auf, Schule zu. Schüler, Eltern und Lehrer werden gerade zum Spielball der Politik. Völlig klar: Es gibt gute Gründe, den Präsenzunterricht aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens zu untersagen. Wenn aber Schulen nach den Ferien geschlossen bleiben müssen, weil es nicht genügend Tests gibt, dann kommt das einem Offenbarungseid gleich. Ein Kommentar von André Best. Von André Best,  
Samstag, 10.04.2021, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.04.2021, 06:00 Uhr
Die Schulen bleiben zu – es gibt bislang zu wenig Schnelltests. Das Infektionsgeschehen ist dynamisch, die Politik leider nicht. Foto: Arne Dedert/dpa
Vor einem Jahr hatten wir keine Masken, jetzt fehlen Tests. Oder sie konnten „so schnell“ nicht beschafft werden. Oder es gab „keine Zeit“. Vielleicht fehlte den Verantwortlichen auch die Kraft, in den Ferien das Testen vor dem Unterrichtsbeginn zu organisieren. Und das, obwohl Schulen und Bildung im Land der Dichter und Denker ja angeblich so wichtig sind. Was im Einzelhandel funktioniert, was Firmen in hohem Tempo auf die Beine gestellt haben, ist in Schulen und Kitas offenbar nicht möglich. Es ist wie immer: Die Schulen warten auf Entscheidungen des Landes, das Schulministerium informiert auf den letzten Drücker und stößt damit alle Beteiligten vor den Kopf.
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