Bielefelder Obst- und Gemüsebauer setzt auf dienstbare, fleißige Insekten
Ohne Hummeln keine Tomaten

Bielefeld -

Leises Summen erfüllt Gewächshaus 7. Hier wachsen seit einem Monat in langen Reihen fast 4500 zweitriebige Tomatenpflanzen. Einen Meter hoch sind sie mittlerweile und zeigen erste grüne Früchtchen und viele gelbe Blüten. Deren Bestäubung übernimmt ein Hummelvolk, das „mittendrin“ steht. Von Sabine Schulze
Dienstag, 06.04.2021, 00:03 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.04.2021, 00:03 Uhr
Die Hummeln fliegen im wahrsten Wortsinne auf die gelben Tomatenblüten. Foto: Thomas F. Starke
„Wenn ein kleiner schwarzer Punkt an der Blüte ist, weiß man, dass schon eine Hummel dran war“, erklärt Anita Meyer zu Drewer, Juniorchefin des landwirtschaftlichen Betriebs in Babenhausen. Der ist bekannt für den Anbau von Tomaten. Auf 6000 Quadratmetern wachsen in gläsernen Treibhäusern Eier- und Fleischtomaten, kleine Kirschtomaten, längliche Datteltomaten in Rot und Gelb und dunkle Tomaten mit dem poetischen Namen Venusbrüstchen. Damit aus den Blüten auch Früchte werden, müssen sie bestäubt werden: von Hummelvölkern. „Noch reicht ein Volk mit einer Königin und 50 bis 60 Arbeiterinnen pro Gewächshaus“, erklärt Petra Meyer zu Drewer.
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